Unions Kruse auch gegen Rotterdam fraglich

Unions Kruse auch gegen Rotterdam fraglich

Fußball-Bundesligist 1. FC Union muss wohl auch in der Conference League auf seinen Topstürmer Max Kruse verzichten.

Max Kruse

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Berlins Max Kruse verlässt den Platz.

«Für Donnerstag wird es schwierig und wahrscheinlich nicht reichen. Ich hoffe, dass es für die Bundesliga am Sonntag reicht», schrieb der 33-Jährige am Dienstagnachmittag (03. November 2021) auf Instagram. Union empfängt am Donnerstag (21.00 Uhr) in der dritten englischen Woche in Folge im Olympiastadion Feyenoord Rotterdam, ehe die Berliner am Sonntag beim 1. FC Köln antreten müssen (17.30 Uhr/DAZN).
Dabei hatte Kruse zunächst die Hoffnungen auf ein schnelles Comeback nach seinem Fehlen im DFB-Pokalspiel bei Waldhof Mannheim (3:1 nach Verlängerung) und im Meisterschaftsspiel gegen den FC Bayern München (2:5) wegen Fuß- und Oberschenkelproblemen genährt. Am Dienstagvormittag hatte der Angreifer individuell mit Reha-Trainer Christopher Busse gearbeitet. Auch mit dem Ball trainierte Kruse, richtig rund lief es jedoch nicht.
Dagegen steht Verteidiger Marvin Friedrich vor seinem Comeback, nachdem er nach einer überstandenen Corona-Erkrankung im Heimspiel gegen den FC Bayern zumindest wieder zum 20-Mann-Kader gezählt hatte. Friedrich hatte sich trotz einer Impfung im Sommer im Oktober infiziert. «Der Geschmack war weg und ich habe nichts mehr gerochen. Hinzu kam leichter Husten. Ich musste in Quarantäne. Ich bin froh, dass es mir wieder besser geht und ich wieder auf dem Platz stehen kann», sagte Friedrich.
Für das Europacup-Heimspiel gegen Rotterdam sieht Friedrich Union unter Zugzwang. Die Mannschaft hat bisher erst drei Zähler aus drei Spielen auf dem Konto. Gegen Feyenoord soll auch die 1:3-Niederlage in Rotterdam vergessen gemacht werden. «Das Heimspiel zu Hause gegen Rotterdam wollen wir gewinnen. Dann stehen wir deutlich besser da. Wir spielen auf Sieg», sagte Friedrich.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. November 2021 08:29 Uhr

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