Union Berlin braucht bei Stadion-Ausbau Geduld

Union Berlin braucht bei Stadion-Ausbau Geduld

Im Ringen um den Ausbau des Stadions An der Alten Försterei ist beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin weiter Geduld gefragt. «Es bleibt dabei, dass wir im Sommer 2022 Baurecht haben wollen, um dann entscheiden zu können, wie es weitergeht und wann wir bauen», sagte Präsident Dirk Zingler am Freitag in einer Medienrunde. Wann die Heimspielstätte der Eisernen konkret von 22 000 auf 37 000 Zuschauerplätze ausgebaut wird, ist noch nicht klar. Zingler würde in seiner aktuellen Amtszeit, die noch bis 2025 dauern wird, jedoch liebend gerne «in den Beginn des Bauens eintreten».

Dirk Zingler

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Dirk Zingler (l), Präsident des 1. FC Union Berlin, spricht.

Knackpunkt der Vorhabens bleibt das Verkehrskonzept. «Es ist ein verwaltungsrechtliches Verfahren, das ist anstrengend und schwer genug. Alles dreht sich um das Verkehrskonzept. Da sind wir dran», sagte Zingler. Union hatte sich nach ursprünglichen Plänen schon bis Sommer 2019 Planungsrecht für die Erweiterung erhofft, die rund 39 Millionen Euro kosten soll. Die Bestrebungen waren bereits früh am mangelhaften Verkehrskonzept gescheitert. Parallel läuft nun ein eigenes Bauverfahren für eine neue Straßenbahn-Wendeschleife, die dabei helfen soll, den Besucher-Ansturm besser zu bewältigen.
«Das Schöne ist, dass wir alles identifiziert haben, was es zu lösen gibt. Das ist eine wichtige Etappe, dass alle wissen, was zu tun ist», sagte Zingler zu den Herausforderungen der kommenden Monate. Zugleich kündigte der Club-Boss an, dass es weitere Veränderungen auf der Anlage in Köpenkick geben soll, wenn endlich begonnen werden darf. «Wenn wir das Stadion bauen, bauen wir auch das Trainingszentrum neu», sagte Zingler, ohne dafür Details zu nennen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. April 2021 16:08 Uhr

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