Nachwirkungen noch sichtbar: Ryerson blickt schon auf Köln

Nachwirkungen noch sichtbar: Ryerson blickt schon auf Köln

Die Nachwirkungen des jüngsten Abnutzungskampfes bei Arminia Bielefeld waren bei Julian Ryerson noch besonders sichtbar. Auf seiner rechten Schläfe klebte ein weißes Pflaster, als der Norweger mit dem 1. FC Union Berlin die Vorbereitung auf das nächste Heimspiel gegen den 1. FC Köln startete.

Julian Ryerson

© dpa

Unions Abwehrspieler Julian Ryerson mit Kopfverband.

Den Cut hatte sich Ryerson beim 0:0 in Bielefeld nach einem Zusammenprall mit Mitspieler Andreas Luthe zugezogen. Der Torwart, der am Mittwoch seinen 34. Geburtstag feierte, trug ebenfalls noch ein Pflaster - allerdings auf der Nase. «Keiner hatte eine Schuld. Das kann passieren. Ich war auf den Ball fokussiert», sagte Ryerson.
Der Verteidiger ist bei Union seit seiner Verpflichtung im Sommer 2018 kein Stammspieler. Er kam in Bielefeld in der Viererkette zudem auf der ungewohnten linken Außenbahn zum Einsatz, weil die etatmäßigen Linksverteidiger Christopher Lenz und Niko Gießelmann derzeit nicht zur Verfügung stehen. «Ich versuche, mein Bestes zu geben. Ich genieße es auch, auf der linken Seite zu spielen», erklärte Ryerson nach seinem 44. Pflichtspiel für die Eisernen.
Seine etatmäßige Position ist die des rechten Verteidigers. Dort hat der 23-Jährige aber Kapitän Christopher Trimmel vor sich. Im Gegensatz zu Trimmel verlängerte Ryerson Anfang Februar seinen Vertrag mit den Eisernen bereits über das Saisonende hinaus. «Ich will gern öfter spielen. Wir haben aber noch nicht über die nächste Saison gesprochen», sagte Ryerson, der im November zur Corona-Notelf Norwegens gegen Österreich (1:1) gehörte.
In Wien erlebte er seinen bislang einzigen A-Länderspieleinsatz. Es war eine seiner wenigen Reisen in letzter Zeit. Wegen der Corona-Pandemie flog Ryerson seit Weihnachten auch nicht mehr nach Hause. Am Samstag (15.30 Uhr) gegen Köln könnte er wieder auf der linken Seite zum Einsatz kommen - und diesmal sollen drei Punkte her.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. März 2021 16:49 Uhr

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