Auf Heimstärke setzen: Fischer erwartet wütende Hoffenheimer

Auf Heimstärke setzen: Fischer erwartet wütende Hoffenheimer

Der 1. FC Union Berlin setzt erneut auf seine Heimstärke und erwartet wütende Hoffenheimer. Auch im elften Spiel nacheinander will der Fußball-Bundesligist am Sonntag (13.30/DAZN) An der Alten Försterei ungeschlagen bleiben. Mit einem Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim hätte Union bereits 36 Punkte. «Es wäre ein weiterer Schritt zum Ziel, das müssen wir im Kopf haben», sagte Trainer Urs Fischer, der noch immer an der einzigen Vorgabe Klassenerhalt festhält: «Was du auf dem Konto hast, kann dir keiner mehr nehmen.»

Urs Fischer schaut in die Kamera

© dpa

Unions Trainer Trainer Urs Fischer gibt vor dem Spiel ein Interview.

Fischer warnte allerdings vor dem Kontrahenten, der die Saison nach dem frustrierenden Aus in der Europa League schon als «verkorkst» eingestuft hat. «Von der mentalen Seite gibt es zwei Möglichkeiten. Du begibst dich in die Opferrolle oder es entsteht eine Wut im Bauch. Ich gehe eher davon aus, dass Hoffenheim mit Wut im Bauch zu uns kommt», sagte der Schweizer: «Sie haben ein Spiel, in dem man etwas korrigieren kann.» Es brauche «einen guten Tag und eine sehr gute Leistung, um die Punkte in Berlin zu belassen».
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In der Liga allerdings liegt 1899 mit 26 Punkten auch nur im unteren Mittelfeld. Das Hinspiel hatte Union mit 3:1 gewonnen.
Ein Trumpf in dieser Saison ist aber vor allem wieder das eigene Stadion, obwohl Fans wegen der Corona-Pandemie weiter nicht hinein dürfen. «Dein Wohnzimmer ist eben dein Wohnzimmer», sagte Fischer. Der Trainer glaubt schon, «dass es ein bisschen was ausmacht», wenn sich seine Spieler zu Hause am wohlsten fühlen und alles kennen. Union ist seit zehn Spielen im eigenen Stadion unbesiegt. Die letzte und einzige Heimniederlage der Saison war das 1:3 gegen Augsburg am 1. Spieltag. «Trotzdem vermissen wir unsere Fans», sagte Fischer.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 27. Februar 2021 12:55 Uhr

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