Zukunft von Unions Pohjanpalo entscheidet sich nach Saison

Zukunft von Unions Pohjanpalo entscheidet sich nach Saison

Die sportliche Zukunft von Stürmer Joel Pohjanpalo vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin entscheidet sich erst nach der Saison. «Fest steht nur, dass Union eine Kaufoption besitzt und ich noch ein Jahr Vertrag in Leverkusen habe», sagte Pohjanpalo, der bis zum Sommer von Bayer an die Eisernen ausgeliehen ist.

1. FC Union Berlin - Joel Pohjanpalo

© dpa

Berlins Joel Pohjanpalo (M) im Kampf um den Ball mit Bielefelds Cedric Brunner (r).

Der finnische Nationalspieler hatte am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) sein Kurz-Comeback nach einer schweren Sprunggelenkverletzung mit Knöchelbruch gegeben. «Es fühlt sich ganz gut an. Mit dem Fuß alles ist alles gut», sagte Pohjanpalo am Dienstag in einer Videoschalte mit Medienvertretern. Seinem Ruf als Edeljoker konnte Pohjanpalo bei der Rückkehr nicht gerecht werden. Der Angreifer hat bislang jedes seines neun Bundesliga-Tore für Leverkusen (7) und Union (2) als Einwechselspieler erzielt.
Rund zehn Wochen nach dem Sportunfall, den sich die 26-Jährige beim 2:1-Erfolg Finnlands in der Nations League in Bulgarien zugezogen hatte, stand er wieder auf dem Übungsplatz. Das Sprunggelenk wird nun durch zwei Schrauben fixiert. Dort werden sie auch mindestens bis zum Ende der Europameisterschaft verbleiben, für die sich Finnland erstmals qualifiziert hat. «Die Schrauben sind rund sieben Zentimeter lang. Sie stören nicht. Ob sie drin bleiben oder entfernt werden, entscheidet sich nach der EM», sagte Pohjanpalo
Trotz der anhalten Knieverletzung von Anthony Ujah gibt es für Pohjanpalo durchaus Konkurrenz. Neben Taiwo Awoniyi stehen den Köpenickern nun auch die Winterverpflichtungen Leon Dajaku (Bayern München) und Petar Musa (Slavia Prag) zur Verfügung. Musa trainierte am Dienstagvormittag erstmals mit. «Konkurrenz ist immer ganz gut. Wer Tore schießt, der spielt. Jeder Spieler muss sich zeigen», sagte Pohjanpalo.
Während bei Union am Dienstag Torwart Andreas Luthe wieder voll mittrainierte, arbeiteten Max Kruse und Christopher Lenz (beide Oberschenkelverletzung) individuell auf dem Platz. In der Kabine verbleiben Grischa Prömel und Sheraldo Becker (muskuläre Probleme).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. Februar 2021 14:31 Uhr

Weitere Nachrichten zu Union Berlin