Kruse-Verletzung: Ingvartsen glaubt nicht an Stil-Änderung

Kruse-Verletzung: Ingvartsen glaubt nicht an Stil-Änderung

Beim 1. FC Union Berlin hat die rund zweimonatige Zeit ohne Max Kruse begonnen. Der Ex-Nationalspieler, der sich in der jüngsten Partie bei Hertha BSC (1:3) einen Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel zugezogen hatte, wird am Samstag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen Bayern München erstmals nicht zur Verfügung stehen.

Berlins Max Kruse in Aktion

© dpa

Berlins Max Kruse in Aktion.

Am Spielstil der Köpenicker werde sich aber nicht so viel ändern, glaubt Mittelfeldspieler Marcus Ingvartsen. «Ich denke, dass wir das fortsetzen können. Es kommt auch auf den Gegner an und was der Trainer plant. Wir wollen aber das beibehalten, was wir in den vergangenen Wochen gut gemacht haben», sagte der Däne am Mittwoch.
Ingvartsen könnte gegen den Rekordmeister Kruses Rolle einnehmen. Der Offensivspieler kann auch als Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff agieren, ebenso auf dem Flügel. Beim 2:1-Sieg des Berliner Fußball-Bundesligisten beim 1. FC Köln kam er über die Mitte, weil Kruse vom FC in Manndeckung genommen worden war.
«Wir sind beide technisch gut. Er ist gut am Ball und läuft sich gut frei. Ich kann von ihm lernen, wenn ich sehe, wie er sich bewegt. Ich bin bereit, mich dieser Aufgabe zu stellen, andere Spieler auch», erklärte Ingvartsen. Mit einem starken Spiel gegen die Bayern könnte er auch in seiner Heimat mehr Aufmerksamkeit bekommen. Die Berufung in die dänische Nationalelf ist sein großes Ziel.
Kruses Quote mit sechs Treffern und fünf Vorbereitungen kann Ingvartsen nicht vorweisen. Aber auch der 24-Jährige weiß, wie man Tore macht. In der Vorsaison kam er auf fünf Treffer und drei Vorlagen. In dieser Spielzeit stehen ein Tor und zwei Assists zu Buche. «Ich muss mehr Schussgelegenheiten haben und noch mehr am oder im Strafraum in solche Situationen kommen, dass ich schießen kann», räumte Ingvartsen ein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 9. Dezember 2020 17:10 Uhr

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