Fischer: Müssen unser Gesicht behalten

Fischer: Müssen unser Gesicht behalten

Nach drei Siegen und sieben Partien nacheinander ohne Niederlage warnt Union-Trainer Urs Fischer seine Profis davor, von der bisherigen Mischung aus Spiel und Kampf abzuweichen.

Urs Fischer

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Trainer Urs Fischer von Union Berlin.

«Das Spiel beginnt bei Null. Es gilt, unser Gesicht beizubehalten, wieder die richtigen Entscheidungen zu treffen», erklärte der Chefcoach des Berliner Fußball-Bundesligisten vor der nächsten Heimpartie am Samstag (28. November 2020, 15.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt. Union steht vor dem neunten Spieltag mit 15 Punkten überraschend auf Tabellenplatz fünf.

Angeschlagene Spieler wieder fit

Fischer hofft gegen die Hessen, die mit elf Zählern Elfter sind, auf eine etwas entspanntere Personallage als zuletzt. «Im Moment sieht es ein bisschen besser aus, angeschlagene Spieler kommen zurück», sagte Fischer am Donnerstag. Besonders erfreulich: Marius Bülter ist nach einer Corona-Infektion und langer Quarantäne wieder im Teamtraining. «Seine Rückmeldung war positiv. Er fühlt sich wirklich sehr gut», berichtete der Union-Coach.
Auch der zuletzt beim 2:1-Sieg in Köln verletzt ausgeschiedene Sebastian Griesbeck konnte wieder komplett mit der Mannschaft trainieren. Zudem hofft Fischer, dass Florian Hübner am Freitag im Abschlusstraining zurückkommt. Der Japaner Keita Endo mache «gute Fortschritte», die Partie gegen Frankfurt aber komme noch zu früh, bemerkte der Trainer. Auf die verletzten Christian Gentner, Nico Schlotterbeck, Joel Pohjanpalo und Anthony Ujah muss Union noch längere Zeit verzichten.

Ausbau der Alten Försterei verzögert sich

Der geplante Ausbau des Stadions An der Alten Försterei verzögert sich derweil weiter. Union-Medienchef Christian Arbeit bestätigte am Donnerstag einen Bericht der «Bild»-Zeitung. Ein Verkehrsgutachten befindet sich derzeit weiter in Prüfung. Laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hängt es aktuell an einer Stelle: «Besondere Probleme bereitet die Übergangsphase bis zur Fertigstellung des S-Bahnhofs Köpenick als Regionalbahnhof.»
Es werde nach wie vor an Lösungen für den Verkehr rund um das Stadion gesucht. Es gebe eine gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten, erklärte Arbeit. Bis zur Fertigstellung eines neuen Regionalbahnhofs Köpenick, die für 2026/27 angepeilt ist, müssen Übergangslösungen gefunden werden.

Platz für bis zu 37 000 Zuschauer nach dem Ausbau

Union hatte sich nach ursprünglichen Plänen schon bis Sommer 2019 Planungsrecht für den Ausbau der Kapazität von 22 000 auf 37 000 Besucher für rund 39 Millionen Euro erhofft. Dieses Vorhaben war früh am nicht ausreichenden Verkehrskonzept gescheitert. Wann die größere Arena in Köpenick fertiggestellt sein kann, bleibt offen.
Wenn das neue Verkehrskonzept akzeptiert wird, folgen noch ein Umweltgutachten und ein Schallschutzgutachten. In einem nächsten Schritt würde erst das Baurecht für das Stadion der Eisernen erfolgen. Union hält weiter an den Ausbauplänen fest, die derzeitige Coronavirus-Pandemie und mögliche finanzielle Folgen sollen das Projekt nicht beeinflussen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 26. November 2020 15:01 Uhr

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