Union-Trainer fühlt mit Kollegen: «Gefällt mir gar nicht»

Union-Trainer fühlt mit Kollegen: «Gefällt mir gar nicht»

Union-Coach Urs Fischer sieht die schnellen Trainerwechsel schon in der Startphase der neuen Fußball-Saison kritisch. «Es gefällt mir natürlich gar nicht. Ich kann es nachvollziehen, wie es ihnen geht», sagte der Cheftrainer des Berliner Bundesligisten am Mittwoch zu den Beurlaubungen seiner Kollegen David Wagner (Schalke 04) und Achim Beierlorzer (Mainz 05). Sein Club tritt am Freitag zum Start des 3. Bundesliga-Spieltags gegen die Mainzer mit Interimscoach Jan-Moritz Lichte an.

Urs Fischer bei einer Pressekonferenz

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Urs Fischer bei einer Pressekonferenz

Zu den Vorfällen beim FSV wollte sich Fischer nicht äußern: «Das ist unheimlich schwierig, wenn du da nicht in der Thematik direkt drin bist», erklärte der Schweizer. Aber insgesamt würde die «Lebenserhaltungszeit» eines Trainers im deutschen Profifußball ja nicht mehr als 12, 14 Monate betragen. «Es sind ja nicht nur zwei Trainer, sondern vier bis zur 3. Liga.» Dort wechselte schon der 1. FC Kaiserslautern den Chefcoach, in der 2. Bundesliga Aufsteiger Würzburger Kickers.
«Das ist nicht schön, aber es ist Teil dieses Geschäfts. Entsprechend musst du damit umgehen, ob es dir gefällt oder nicht», bemerkte Fischer, der seit Sommer 2018 bei Union ist und mit den Eisernen nach dem Erstliga-Aufstieg 2019 nun die zweite Bundesliga-Saison angeht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 30. September 2020 16:31 Uhr

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