Nicht nur Fußball im Kopf: Andrich macht Führerschein

Nicht nur Fußball im Kopf: Andrich macht Führerschein

Fußballprofi Robert Andrich vom Bundesligisten 1. FC Union Berlin hat die Corona-Zeit auch dazu genutzt, um bei seiner Fahrerlaubnis voranzukommen. «Der Führerschein läuft. Ich bin am Lernen», sagte der 25-Jährige in einer Video-Medienrunde am Mittwoch. Bislang kam der Mittelfeldspieler vor allem auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad in der Hauptstadt voran, das könnte sich für den gebürtigen Potsdamer in naher Zukunft ändern.

Robert Andrich

© dpa

Unions Robert Andrich schaut den Ball an.

Sportlich steht für die Eisernen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) das Saisonfinale gegen Fortuna Düsseldorf auf dem Programm. «Wir sind es den anderen Mannschaften schuldig, alles rauszuhauen. Das werden wir auch machen», sagte Andrich. Besonders der Tabellen-17. Werder Bremen hofft auf Hilfe der Eisernen, um doch noch Düsseldorf zu verdrängen und die Abstiegs-Relegation zu erreichen.
Nachdem sich Aufsteiger Union in der Vorwoche den Verbleib im Oberhaus gesichert hatte, sei viel Druck abgefallen, berichtete Andrich kurz vor dem Ende seiner ersten Spielzeit in der Bundesliga. «Mein Körper signalisiert mir langsam: Ich brauche eine Pause. Es wird Zeit für Urlaub.»
Im zweiten Jahr könnte es für die Köpenicker deutlich schwieriger werden, meinte Andrich. Deswegen sei es wichtig, noch mal einen Schritt nach vorne zu machen, damit Union sich dauerhaft in der Bundesliga etablieren kann. «Wir können nicht nur rennen, beißen und kämpfen», sagte Andrich und forderte, dass künftig auch mehr am fußballerischen gearbeitet werden sollte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 24. Juni 2020 14:23 Uhr

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