Fischer: Gut, wenn Spieler-Interessen vertreten werden

Fischer: Gut, wenn Spieler-Interessen vertreten werden

Trainer Urs Fischer vom 1. FC Union Berlin begrüßt die neue Interessenvertretung für Fußball-Profis, der auch sein Spieler Neven Subotic angehört. Er kenne das aus eigener Erfahrung, in der Schweiz geben auch es einen entsprechenden Zusammenschluss. «Ich glaube, das gehört dazu», sagte Fischer am Donnerstag bei einer Video-Pressekonferenz des Fußball-Bundesligisten aus Berlin-Köpenick.

Unions Trainer Fischer

© dpa

Urs Fischer (r), Trainer von Union, und sein Co-Trainer Markus Hoffmann sitzen an der Seitenlinie.

«Ich finde es gut, wenn auch die Interessen der Spieler vertreten werden», betonte der 54 Jahre alte Schweizer. In anderen Bereichen gebe es auch Gewerkschaften. «Warum soll das im Fußball nicht der Fall sein?», meinte Fischer.
Einem Bericht des «Kicker» (Donnerstag) zufolge haben sich Spielerinnen und Spieler aus den drei deutschen Profiligen und der Frauen-Bundesliga zusammengeschlossen. Neben Subotic gehören unter anderen Weltmeister Mats Hummels von Borussia Dortmund, Sven Bender von Bayer Leverkusen und Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg dazu. Sie wollen mit dem Bündnis dafür sorgen, dass Spielerinnen und Spieler bei zukünftigen Entscheidungen von den Clubs und der DFL einbezogen werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. Juni 2020 14:59 Uhr

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