Hübner: «Nicht das Derby, das wir uns erhofft haben»

Hübner: «Nicht das Derby, das wir uns erhofft haben»

Für Florian Hübner vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin wird die Freude auf das Stadtderby gegen Hertha BSC durch das Fehlen der Zuschauer getrübt - die Motivation aber bleibt hoch. «Das ist nicht das Derby, das wir uns erhofft haben», sagte der Verteidiger am Dienstag in einer Videokonferenz mit Journalisten vor dem Gastspiel im Olympiastadion am Freitag (20.30 Uhr).

Florian Hübner

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Florian Hübner.

Doch auch ohne Zuschauer stimmt sich der 29-Jährige auf die Besonderheiten gegen den einen Punkt besser platzierten Tabellennachbarn ein. «Am Freitag ist Mentalität und Kampfgeist gefragt weniger spielerische Kunst», sagte Hübner, der den 1:0-Sieg von Union im ersten Aufeinandertreffen beider Vereine im Oberhaus im November verletzungsbedingt von der Tribüne verfolgen musste.
Auch wenn die Zuschauer fehlen, sieht Hübner einen gewissen Heimvorteil für Hertha. «Heimvorteil hat man, wenn man sich in seiner Kabine umziehen kann», sagte Hübner. Zudem sei Union als Aufsteiger «immer Außenseiter. Seit Tag eins geht es für uns gegen den Abstieg.»
Hübner selbst hat sich bereits Tipps von seinem Bruder Benjamin geholt, der am Samstag mit der TSG Hoffenheim gegen Hertha mit 0:3 verloren hatte. Zwar bezeichnet sich der Verteidiger nicht als Derby-Spezialist, hat aber in seiner bisherigen Laufbahn mit seinen Vereinen Hannover, Sandhausen und den Dortmunder Amateuren zumeist das bessere Ende gegen Braunschweig, Karlsruhe oder Schalke für sich gehabt. Auch am Freitag will Hübner deshalb «mit Punkten aus dem Olympiastadion abreisen» und die Tage danach genießen, wenn die Leute einem beim Einkaufen wie nach dem Hinspiel-Erfolg beglückwünschen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 19. Mai 2020 13:59 Uhr

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