Grischa Prömel: «Man lernt, das Leben wieder zu schätzen»

Grischa Prömel: «Man lernt, das Leben wieder zu schätzen»

Fußballprofi Grischa Prömel von Union Berlin hofft durch die Corona-Krise auf eine positive Veränderung in der Gesellschaft.

Grischa Prömel von Union Berlin

© dpa

Grischa Prömel von Union Berlin betritt das Spielfeld.

«Eine Pandemie mit ihren negativen gesundheitlichen Folgen hat nichts Gutes, aber vielleicht bringt es die Menschheit wieder etwas auf den Boden zurück», sagte der 25-Jährige dem «Kicker» (Donnerstag). «Man lernt, das Leben wieder zu schätzen, ein Stück runterzufahren und sich über einfache Dinge zu freuen.»
Seine persönliche Situation mit einem auslaufenden Vertrag zum 30. Juni beunruhige ihn nicht allzu sehr, sagte Prömel. «Es ist nicht so, dass ich jeden Tag mit Bauchschmerzen aufwache, weil ich nicht weiß, was die Zukunft bringt», sagte der Mittelfeldspieler. Jeder wisse, dass sein Vertrag ausläuft. «Aktuell gibt es in der Welt aber ein größeres Thema. Da ist die Priorität nicht, ob ich einen neuen Vertrag unterschreibe, sondern ob es in der jetzigen Phase genug Beatmungsgeräte für Patienten gibt.»
Theaterregisseur Thomas Ostermeier
© dpa

Promi-Statements zur Corona-Krise

Kontaktverbote, Ansteckungsgefahr und Ausgehbeschränkungen: Wie gehen die Prominente und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit der Corona-Krise um? mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 2. April 2020 08:19 Uhr

Weitere Nachrichten zu Union Berlin