Polizei leitet nach Raketenwürfen Ermittlungsverfahren ein

Polizei leitet nach Raketenwürfen Ermittlungsverfahren ein

Die Polizei hat nach den Raketenwürfen und dem Pyro-Skandal beim Bundesliga-Derby 1. FC Union gegen Hertha BSC Strafermittlungsverfahren eingeleitet. Zwei Menschen wurden bei den Ausschreitungen verletzt. Das teilte die Berliner Polizei am späten Samstagabend mit: «Wir standen während des gesamten Spiels in Kontakt mit dem Veranstalter sowie dem Sicherheitsdienst und haben die Situation zu jeder Zeit bewertet.» Aufgrund festgestellter Straftaten, unter anderen wegen des Einsatzes von Pyrotechnik, würden nun die nächsten Schritte erfolgen. Durch das Abfeuern von Pyrotechnik aus dem Gäste-Fanblock seien «nach aktuellem Stand» ein Heim-Fan und ein Polizist verletzt worden, hieß es weiter.

Rakete trifft Spielfeld

© dpa

Eine Rakete kommt mitten auf dem Spielfeld herunter.

Nach wiederholtem Zünden von Pyros in beiden Fanblöcken und mehreren Raketen aus dem Gäste-Sektor, die auf dem Spielfeld und auch auf der Tribüne gelandet waren, hatte Aytekin die Partie kurz nach der Pause unterbrochen. Danach habe er mit den Trainern über die Lage gesprochen. «Letztendlich haben wir dann auch in Abstimmung mit der Polizei - da waren wir in sehr engem Kontakt - entschieden, das Spiel zu Ende zu bringen. Weil die Gesamtverantwortung für das Spiel und die Sicherheit im Raum stehen», sagte Aytekin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 3. November 2019 09:14 Uhr

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