Kinder von Union-Profi Polter: «Schreck» durch Leuchtraketen

Kinder von Union-Profi Polter: «Schreck» durch Leuchtraketen

Die Kinder von Union-Siegtorschütze Sebastian Polter sind durch die Leuchtraketenschüsse von Hertha-Anhängern beim Bundesligaderby beinahe in Mitleidenschaft gezogen worden. Eine Rakete sei während der ersten Halbzeit einen Meter neben seinen beiden Kindern und seiner Freundin auf der Haupttribüne eingeschlagen, berichtete der Stürmer nach dem 1:0-Sieg am Samstagabend.

«Das ist schrecklich und nicht zumutbar», sagte Polter. «Wenn man weiß, dass die eigenen Kinder getroffen werden könnten, wünscht man das keinem - weder blau-weiß oder rot-weiß.» Anschließend sei seine Freundin mit den Kindern von der Tribüne gegangen und habe das Spiel vor dem Fernseher verfolgt. «Meine Kinder hatten einen Schreck bekommen», sagte Polter. «Es sind Idioten, die sowas irgendwo hinzünden.»
Dennoch wollte sich der 28-Jährige nicht grundsätzlich gegen Pyrotechnik in Fußballstadien aussprechen. «Nichtsdestotrotz finde ich, dass Pyro irgendwie bei einem Stadtderby dazugehört», betonte Polter. «Aber es muss gewährleistet sein, dass niemand verletzt wird. Man darf diese Pyro sicher nicht irgendwo rumschießen. Sie können Leuchtraketen zünden und losschießen, solange sie niemanden gefährden.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 3. November 2019 08:35 Uhr

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