Hertha fiebert auf «Hexenkessel»-Derby mit Union hin

Hertha fiebert auf «Hexenkessel»-Derby mit Union hin

Kapitän Vedad Ibisevic sieht sein Team von Hertha BSC im Premieren-Bundesligaderby beim 1. FC Union nicht grundsätzlich im Vorteil. Auch Maximilian Mittelstädt ist schon ganz aufgeregt.

Vedad Ibisevic

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Berlins Vedad Ibisevic (l) trifft im Elfmeterschießen gegen Kevin Broll von Dynamo Dresden.

«Bei einem Stadtderby, das zum ersten Mal in der Geschichte passiert, gibt es keinen Favoriten. Ich glaube, da ist alles offen», sagte der Stürmer in einer Medienrunde vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky). «Bei so einem Spiel ist das, was bislang in der Saison passiert ist, nicht so wichtig.»
Nach neun Spieltagen liegt Hertha mit vier Punkten Vorsprung auf den Aufsteiger aus Köpenick im Tabellen-Mittelfeld. Das Duell gab es bislang viermal in der 2. Liga, aber noch nie in der höchsten deutschen Spielklasse.
«Die Öffentlichkeit schaut drauf, die ganze Stadt schaut drauf. Man selber will den Fans was zurückgeben. Man lebt als Fußballer für solche Momente», sagte der gebürtige Berliner Maximilian Mittelstädt mit Blick auf die brisante Partie. «Es wird ein Hexenkessel sein.»
Der Linksverteidiger war zuletzt mit einer Ellenbogenverletzung ausgefallen und hatte auch beim 5:4-Sieg im Pokal-Elfmeterschießen gegen Dynamo Dresden gefehlt. Das Derby will der frühere U21-Nationalspieler keinesfalls verpassen. «Ich habe sowas noch nicht erlebt», sagte Mittelstädt. «Es wird für mich ein großes Spiel. Deshalb gebe ich alles um fit zu werden.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 31. Oktober 2019 16:02 Uhr

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