Derby: Union will «Fußballfest ohne Gewalt»

Derby: Union will «Fußballfest ohne Gewalt»

Bei allen zu erwartenden Emotionen und aller Rivalität fordern Trainer und Kapitän des 1. FC Union Berlin vor dem Berliner Derby gegen Hertha BSC von allen Beteiligten auch einen kühlen Kopf auf dem Rasen und den Rängen.

Urs Fischer

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Urs Fischer

«Ein Stadt-Derby ist noch ein bisschen spezieller. Es wird wichtig sein, eine gute Mischung zu finden aus Aggressivität und Coolness», erklärte Unions Chefcoach Urs Fischer zwei Tage vor dem in der Hauptstadt schon heiß diskutierten Bundesliga-Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky). «Das Wichtigste ist, dass es ein Fußballfest wird ohne Gewalt», betonte Union-Kapitän Christopher Trimmel am Donnerstag. «Natürlich ist es ein ganz wichtiges Spiel, gerade auch für die Fans», ergänzte der Österreicher.
Fischer, der sich im Berliner Olympiastadion beim Elfmeter-Pokalkrimi der Hertha gegen Zweitligist Dynamo Dresden noch persönlich ein letztes Bild vom Stadtrivalen gemacht hatte, wollte keinem Team die Favoritenrolle zuordnen. «Das überlasse ich anderen», erklärte der Schweizer. Wie die knapp siegreiche Hertha geht auch Union nach dem Pokalerfolg in Freiburg mit Selbstbewusstsein in das erste Derby gegen den Stadtrivalen in der 1. Liga. In der Tabelle trennen Union (15./7 Punkte) nur vier Zähler und vier Plätze vom Elften Hertha.
«Beide Mannschaften werden alles daran setzen, das Spiel zu gewinnen», sagte Fischer. Der Schweizer warnte aber zugleich: «Wenn du überdrehst, kommt es nicht gut. Einschlafen aber solltest du auch nicht. Das Spiel geht nicht nur über den Kampf, sondern auch spielerische Lösungen sind gefragt.» Verzichten muss der 53 Jahre alte Fischer nach derzeitigem Stand auf Grischa Prömel, Suleiman Abdullahi, Akaki Gogia und Michael Parensen, die noch an Verletzungen laborieren. Auch Manuel Schmiedebach war zuletzt angeschlagen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 31. Oktober 2019 13:59 Uhr

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