Union-Coach Fischer: «Sind keine Tretertruppe»

Union-Coach Fischer: «Sind keine Tretertruppe»

Nach drei Platzverweisen in fünf Bundesligaspielen hat sich Union-Trainer Urs Fischer gegen das Klischee gewehrt, der Berliner Aufsteiger würde in seiner ersten Saison im deutschen Fußball-Oberhaus vor allem mit Härte und Unfairness zu Werke gehen.

Urs Fischer

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Urs Fischer an der Seitenlinie.

«Wir sind definitiv keine Tretertruppe», sagte der Schweizer Chefcoach zwei Tage vor dem Heimspiel der Berliner am Freitag (20.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt. Allerdings räumte Fischer ein: «Wir müssen uns in einigen Situationen cleverer verhalten.»
Die Union-Profis Keven Schlotterbeck, Neven Subotic und zuletzt Sebastian Polter wurden von den Schiedsrichtern in der aktuellen Saison schon vorzeitig in die Kabine geschickt.
«Drei Platzverweise in fünf Spielen sind eindeutig zu viel. Das haben wir mit der Mannschaft thematisiert», berichtete Fischer, dessen Vertrag beim 1. FC Union bis 2021 verlängert wurde. «Aber jetzt zu sagen, 'Jungs, geht nicht mehr so aggressiv hin', wäre Wahnsinn». Es gehe um «ein bisschen mehr Vorsicht». Zuletzt beim 0:2 bei Bayer Leverkusen hätte sein Team sogar die Union-Tugenden wie bedingungslosen Einsatz vermissen lassen. «Wir hatten nur zwei Foulspiele in der erster Halbzeit», bemerkte Fischer.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 25. September 2019 14:07 Uhr

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