Urs Fischer will in Leverkusen Mut sehen

Urs Fischer will in Leverkusen Mut sehen

Schon zum dritten Mal in dieser Saison trifft Bundesliga-Neuling 1. FC Union auf einen Champions-League-Club: Leverkusen. Trainer Fischer erwartet viel.

Trainer Urs Fischer

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Trainer Urs Fischer von Union Berlin gestikuliert.

«Ich schätze Leverkusen als eine der Top-4-Mannschaften ein, auch wenn die letzten beiden Auftritte rein vom Ergebnis nicht so positiv waren», erklärte Unions Cheftrainer Urs Fischer zur Partie der Berliner am Samstag (15.30 Uhr) bei Bayer Leverkusen. Der Werksclub hat zuletzt in der Liga gegen Borussia Dortmund (0:4) und in der europäischen Königsklasse gegen Lok Moskau (1:2) verloren, steht in der Tabelle mit sieben Zählern auf Rang acht. «Ich gehe aber nicht davon aus, dass sie mit gesenktem Kopf auflaufen werden», bemerkte Fischer.
«Bei einem Champions-League-Teilnehmer ist die Qualität nochmal ein bisschen höher. Entscheidend ist aber, dass wir uns was zutrauen, auch mal mit Rückschlägen fertig werden», sagte Fischer am Donnerstag. «Die Eindrücke aus dem Dortmund-Spiel musst du schon im Hinterkopf haben», ergänzte der Schweizer. Sein Heimspiel gegen den BVB hatte Aufsteiger Union überraschend mit 3:1 gewonnen, nachdem die Partie zuvor gegen die ebenfalls in der Königsklasse spielenden Leipziger mit 0:4 verloren gegangen war. «Es erwarten nicht viele, dass wir in Leverkusen etwas holen, da liegt auch unsere Chance», bemerkte Fischer.
Fehlen wird dem 1. FC Union, der mit vier Zählern Zwölfter ist, bei Bayer der gelb-rot-gesperrte Innenverteidiger Neven Subotic. Grischa Prömel fällt weiter wegen einer Knieverletzung aus. «Sonst sind alle wieder im Training», berichtete der Berliner Chefcoach Fischer.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 19. September 2019 14:46 Uhr

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