Trimmel: «Wir hauen in Bochum noch mal alles raus»

Trimmel: «Wir hauen in Bochum noch mal alles raus»

Für Union Berlin hat die heiße Phase vor dem Aufstiegsfinale am Sonntag in Bochum begonnen. Die Mannschaft trainierte am Donnerstag letztmals öffentlich. Zeitgleich begannen auf dem Stadionvorplatz die Vorbereitungen für das Public Viewing.

Christopher Trimmel

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Unions Kapitän Christopher Trimmel am Ball.

Berlin (dpa/bb) – Die Spannung steigt von Tag zu Tag. Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin kann am Wochenende erstmals in seiner 53-jährigen Vereinsgeschichte in die 1. Bundesliga aufsteigen. Dazu müsste zum einen am Sonntag (15.30 Uhr) im Auswärtsspiel beim VfL Bochum gewonnen werden. Zum anderen darf zeitgleich der aktuelle Tabellenzweite SC Paderborn nicht bei Dynamo Dresden siegen. «Wir wollen noch mal alles raushauen. Wir wissen, dass die Stimmung bombastisch sein wird», sagte Union-Kapitän Christopher Trimmel auch über die 5000 Union-Fans, die in Bochum dabei sein werden. «Wir fahren hin und werden uns voll konzentrieren. Wir machen es genauso wie die ganze Saison über», sagte Trimmel am Donnerstag.
An dem Tag fand das letzte öffentliche Training in der eventuell vorerst letzten Zweitliga-Woche der Berliner statt. Rund eine halbe Stunde durften Fans und Medienvertreter die Einheit auf dem Trainingsgelände beobachten, ehe unter Ausschluss der Öffentlichkeit weitergeprobt wurde. Chefcoach Urs Fischer konnte bei Nieselregen auf alle potenziellen Stammspieler zurückgreifen. Die Eisernen werden nach aktuellem Stand in Bochum in Bestbesetzung antreten.
Der Verlierer des Fernduells zwischen Paderborn und Union hat noch die Chance, über die Relegation aufzusteigen. Die Entscheidungsspiele gegen den bereits feststehenden Gegner, den Bundesliga-16. VfB Stuttgart, finden am 23. und 27. Mai statt. Erst einmal hat Union aber nur Bochum im Blick: «Wir geben bis zum Schluss das Beste, die Saison ist noch nicht vorbei. Wir lassen uns noch nicht feiern», erklärte Trimmel, «es steht noch eine sehr große und schwierige Aufgabe vor uns – die am Sonntag in Bochum.»
In Köpenick haben derweil am Donnerstag auf dem Parkplatz vor der Haupttribüne im Stadion An der Alten Försterei die Vorbereitungen für die Live-Übertragung des Bochum-Spiels für die Zuschauer begonnen, die nicht mit in den Ruhrpott fahren können. Der Verein rechnet mit mehreren tausend Zuschauern beim Public Viewing. Und einer möglicherweise folgenden Aufstiegsfeier.
Fans von Union Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 17. Mai 2019 10:05 Uhr

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