Fischer: Erst Fürth verarbeiten, dann an HSV denken

Fischer: Erst Fürth verarbeiten, dann an HSV denken

Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin sucht nach dem Weg aus der Krise. Durch das fünfte sieglose Spiel in Serie sind die Köpenicker vor dem Spitzenspiel gegen den Hamburger SV am 28. April vom Relegationsplatz gerutscht. «Soll der HSV kommen. Über die Ausgangsposition mache ich mir im Moment keine Gedanken», sagte Trainer Urs Fischer nach dem enttäuschenden 1:1 bei der SpVgg Greuther Fürth am Karsamstag. «Ich habe die Leistung von Fürth im Kopf. Die gilt es, zuerst zu verarbeiten. Dann konzentrieren wir uns auf den HSV.»

Urs Fischer

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Union-Trainer Urs Fischer. Foto: Jörg Carstensen/Archivbild

Fünf Partien ohne Sieg nacheinander gab es unter dem Schweizer diese Saison noch nie. Damit steht Union erstmals seit Anfang Februar nicht mehr unter den Top Drei der 2. Liga. Fischer bemängelte, dass in Fürth zu wenige Akteure Normalform geboten hätten.
Eigentlich präsentierte sich fast nur Torwart Rafal Gikiewicz in der notwendigen Verfassung für den Aufstieg. Mit mehreren Glanzparaden verhinderte der Pole die mögliche Niederlage. Union verlor trotz der 1:0-Führung durch Joshua Mees (35. Minute) dann in der zweiten Halbzeit endgültig den Überblick und Innenverteidiger Nicolai Rapp durch eine Rote Karte. Damit war auch die gut halbstündige personelle Überzahl nach dem Platzverweis für den Fürther Daniel Keita-Ruel passé.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 21. April 2019 11:40 Uhr

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