Keine Nervosität trotz Niederlage in Heidenheim

Keine Nervosität trotz Niederlage in Heidenheim

Die verlorenen Punkte in Heidenheim fühlen sich noch immer bitter an. Die Ergebnisse der Konkurrenz sorgen aber dafür, dass der 1. FC Union nicht mit allzu großer Tristesse in die Länderspielpause geht.

Urs Fischer

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Berlins Trainer Urs Fischer lächelt im Interview vor Spielbeginn (Archivbild)

Am trainingsfreien Sonntag dürften die Profis des 1. FC Union Berlin das enttäuschende 1:2 beim 1. FC Heidenheim schon wieder mit anderen Augen betrachtet haben. Durch die dritte Saison-Niederlage konnte die Mannschaft von Kapitän Christopher Trimmel im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga zwar keinen Boden gutmachen. Doch auch Mitbewerber Hamburger SV kassierte ein überraschendes 2:3 im eigenen Stadion gegen Darmstadt 98. Und der FC St. Pauli patzte mit 0:4 beim SV Sandhausen.
So stehen die Eisernen (47 Punkte) nach dem 26. Spieltag hinter dem HSV (50) weiter auf Rang drei. Die Partie von Spitzenreiter 1. FC Köln (51) in Duisburg wurde wegen der Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Der Frust ist aber nicht ganz verschwunden. «Es spielt für uns keine Rolle, ab St. Pauli näher herankommt oder nicht. Wichtig wäre gewesen, etwas in Heidenheim mitzunehmen. Das haben wir nicht geschafft. Das ärgert uns», sagte Linksverteidiger Ken Reichel, fügte aber an: «Es sind noch so viele Punkte zu vergeben. Wir müssen souverän bleiben. Wir dürfen nicht nervös werden und alles über den Haufen werfen, was wir uns erarbeitet haben.»
Nach der Länderspielpause, in das am Mittwoch ein Benefiz-Testspiel beim chronisch klammen Viertligisten FC Rot-Weiß Erfurt eingebettet ist, geht es für Union am 30. März mit einem Heimspiel gegen den Mitverfolger SC Paderborn weiter. Dann sind auch die in Heidenheim gesperrten Grischa Prömel und Nicolai Rapp wieder dabei.
Auch ohne Dauerläufer Prömel war in Heidenheim nach der verdienten 1:0-Pausenführung durch Robert Zulj mehr drin. Bei Dauerregen konnte Union nach Wiederbeginn die Überlegenheit aber nicht fortsetzen. «Wir hatten nicht mehr die Ruhe, vor allem mit dem Ball. Es gab zu viele Abspielfehler», erklärte Chefcoach Urs Fischer: «Der Ball wurde zu schnell weggeschlagen. Es gab eine unnötige Unruhe.»
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Heidenheim drehte durch Treffer von Robert Glatzel und Kapitän Marc Schnatterer bis zur 56. Minute das Spiel. Im folgenden offenen Schlagabtausch ließen beide Teams mehrere Chancen aus. Am Ende stand Union mit leeren Händen da. «Wir hatten so viele gute Torchancen. Da muss die Kugel einfach rein», sagte Trimmel. Die Art und Weise des Auftritts sei aber gut gewesen, «das nehmen wir mit».
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. März 2019 08:44 Uhr

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