Ermittlungen nach Hass-Tweet gegen Cohen dauern an

Ermittlungen nach Hass-Tweet gegen Cohen dauern an

Die Ermittlungen nach dem antisemitischen Hass-Tweet gegen Ingolstadts Mittelfeldspieler Almog Cohen dauern an. Der Staatsschutz sei derzeit auf der Suche nach dem Urheber des Posts, hieß es am Montag von der Polizei Berlin auf Nachfrage. Zu etwaigen Ermittlungsergebnissen könne man sich derzeit noch nicht äußern.

Almog Cohen

© dpa

Spieler Almog Cohen (Archivbild)

Die Attacke gegen den jüdischen Fußballprofi während des Spiels gegen Union Berlin am Freitag hatte für Entsetzen gesorgt. Nach einer Roten Karte in der zweiten Halbzeit war Cohen via Twitter von einem User aufs Übelste beleidigt worden. Sowohl der FC Ingolstadt 04 als auch Union Berlin stellten sich hinter Cohen und verurteilten den Hass-Tweet.
Die Berliner «Jüdische Allgemeine» bezeichnete die Beschimpfungen als «schockierend», die Reaktionen - unter anderem von Union Berlin und dem DFB - dagegen seien vorbildlich. Vom DFB hieß es zu dem Zwischenfall: «Diesen widerlichen, antisemitischen Tweet verurteilen wir in aller Schärfe und fordern, dass dem konsequent nachgegangen wird.»
Fans von Union Berlin
© dpa

1. FC Union Berlin

Und niemals vergessen: Eisern Union! Der 1. FC Union Berlin ist das Berliner Spitzenteam in der 2. Fussball-Bundesliga. mehr

Das Blaulicht
© dpa

Kriminalität

Von Dieben, Brandstiftern & Co.: Aktuelle Polizeimeldungen und Nachrichten über Verbrechen und Prozesse in Berlin. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 11. März 2019 13:16 Uhr

Weitere Nachrichten zu Union Berlin