Lieblingsgegner Sandhausen: Aber Union-Coach Fischer warnt

Lieblingsgegner Sandhausen: Aber Union-Coach Fischer warnt

Fußball-Zweiligist 1. FC Union Berlin ist zurück im weniger attraktivem Pflichtprogramm der 2. Fußball-Bundesliga. Nach den emotionalen Spitzenspielen gegen die Aufstiegskandidaten 1. FC Köln (2:0) und beim FC St. Pauli (2:3) wollen die Köpenicker nun am Samstag (13.00 Uhr) im Stadion «An der Alten Försterei» gegen Kellerkind SV Sandhausen dreifach punkten.

Urs Fischer

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Urs Fischer, Trainer von FC Union Berlin, hält einen Kopfhörer vor dem Spiel an sein Ohr. Foto: Andreas Gora/Archiv

Motivationsprobleme soll es nicht geben, auch wenn gegen Lieblingsgegner Sandhausen bislang alle sechs Zweitliga-Heimspiele gewonnen werden konnten und die Eisernen saisonübergreifend inzwischen seit 17 Heimspielen ungeschlagen sind.
«Es wird ein ganz schwieriges Spiel. Wir brauchen eine klare Vorstellung, wie wir das Spiel angehen wollen», sagte Trainer Urs Fischer. «Sandhausen spielt um das Überleben, gegen den Abstieg. Wenn da nur einer das Gefühl hat, es wird ein Selbstläufer, kann das schiefgehen.» Union ist Tabellen-Vierter (34 Punkte), Sandhausen steht mit 16 Zählern auf Platz 16.
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Die Berliner hatten einige Tage Zeit, die Last-Minute-Niederlage bei St. Pauli zu verdauen. Seit Donnerstag wird im Training daran gefeilt, wie Manuel Schmiedebach ersetzt werden kann. Der gesperrte Sechser, der in Hamburg die fünfte Verwarnung sah, stoppte in dieser Spielzeit oft gegnerische Angriffsbemühungen. Fischer hat mit Felix Kroos, Grischa Prömel, Michael Parensen und Nicolai Rapp vier Spieler zur Auswahl, die die Position von Schmiedebach übernehmen können.
Die Spieler scheinen sich der schweren Aufgabe gegen den SVS bewusst zu sein. «Gegen Sandhausen wird es ein ganz anderes und ein ganz ekliges Spiel zu Hause. Da müssen wir versuchen, wieder einen Dreier zu holen», sagte Mittelfeldmann Prömel.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 8. Februar 2019 11:50 Uhr

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