Union-Trainer will von Euphorie nichts wissen

Union-Trainer will von Euphorie nichts wissen

Der 1. FC Union empfängt das Schlusslicht MSV Duisburg am Freitag (18.30 Uhr) als ungeschlagener Tabellendritter und ist klarer Favorit. Trotzdem bremst Trainer Urs Fischer die Erwartungen.

Urs Fischer

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Unions Cheftrainer Urs Fischer greift zur seiner Brille (Archiv)

«Ich bin ein bisschen überrascht, wie klar für manche das Resultat schon steht. Duisburg ist bei weitem nicht da, wo sie stehen könnten. Sie waren in den ersten vier Spielen nicht immer die schlechtere Mannschaft», sagte Fischer am Mittwoch.
Er fordert Konzentration und warnte: «Wenn wir dem Spiel nicht den nötigen Respekt entgegen bringen, wird es eine böse Überraschung geben. Ich bin nicht eiverstanden mit der euphorischen Haltung, die im Moment da ist.»
In personeller Hinsicht kann Fischer auf den Kader setzen, der zuletzt beim SV Sandhausen 0:0 spielt. Die international aktiven Unioner Marcel Hartel (U 21 Deutschland), Julian Ryerson (U21 Norwegen) und Lennard Maloney (U20 USA) sollten am Nachmittag wieder zum Training in Köpenick auflaufen.
Im Aufbautraining befinden sind weiterhin Verteidiger Fabian Schönheim, Mittelfeldspieler Joshua Mees, die Angreifer Sebastian Polter und Suleiman Abdullahi und der dritte Torsteher Lennart Moser. Für alle kommt das Spiel gegen Duisburg zu früh.
Innenverteidiger Marc Torrejon hält sich derzeit in Spanien auf. Nach einem Muskelfaserriss in der Wade hat er noch kein einziges Mannschaftstraining in dieser Saison bestritten.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 12. September 2018