Union setzt auch auf Kruse-Effekt

Union setzt auch auf Kruse-Effekt

Urs Fischer setzt im brisanten Berliner Stadtduell auch und vor allem auf einen Profi.

Urs Fischer

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Urs Fischer.

«Hoffentlich wird er wieder wichtig fürs Derby. Das ist ja auch seine Aufgabe», sagte der Trainer des 1. FC Union Berlin vor der Partie an diesem Freitag (04. Dezember 2020, 20.30 Uhr/Dazn) bei Hertha BSC. Gemeint ist: Max Kruse, Miterfolgsgarant für die Eisernen in der bisherigen Saison. «Es ist ein Geben und Nehmen. Ich bin froh, dass es so läuft», betonte Fischer.

Bislang sechs Tore von Kruse in der Bundesliga für Union

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Kruse kam im August nach Köpenick, Union nahm den vereinslosen 32-Jährigen gern auf. Seinen ersten Bundesliga-Treffer für die Ost-Berliner erzielte er im dritten Spiel. Vor dem zehnten Spieltag kommt Kruse mittlerweile auf sechs Tore und fünf Vorlagen.

Labbadia: Kruse kollektiv in Schach halten

Das nötigt auch dem Gegner Respekt ab. «Max ist ein Spieler, der in der Bundesliga schon gezeigt hat, dass er torgefährlich sein kann und welche guter Spieler er ist», sagte Hertha-Coach Bruno Labbadia. «Man muss ihn im Kollektiv in Schach halten. Nur einen Spieler abzustellen, würde gar nicht gehen.»

«Er ist ein toller Junge, immer für einen Spaß bereit»

Offensivmann Kruse, der abseits des Spielfelds mit manchen Aktionen sicher nicht ins Bild eines angepassten Profis passt, stellt sich auf dem Rasen in den Dienst der Mannschaft. «Er ist ein toller Junge, immer für einen Spaß bereit. Er weiß aber auch, wann er arbeiten muss», sagte Union-Trainer Fischer. «Er ist da für die Mannschaft, nimmt auch lange Wege in Kauf. Genau wie ich es mir vorstelle.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 3. Dezember 2020 08:13 Uhr

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