Pause im Amateur-Fußball: Regionalverbände prüfen Auswege

Pause im Amateur-Fußball: Regionalverbände prüfen Auswege

Die 21 Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund (DFB) und deren Regionalverbände bereiten sich auf mögliche Szenarien der Fortsetzung oder des Saisonabbruchs vor.

Amateur-Fußball steht still

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Die Aussetzung des Spiel- und Trainingsbetriebes ab den Fußball-Regionalligen wurde «bis auf Weiteres» verkündet.

Am Freitagvormittag wurde in einer gemeinsamen Erklärung die Aussetzung des Spiel- und Trainingsbetriebes ab den Fußball-Regionalligen «bis auf Weiteres» verkündet. Der Nordostdeutsche Fußball-Verband wird laut einer Pressemitteilung die «aktuelle Situation mit Blick auf die staatlichen und behördlichen Verfügungen ständig neu bewerten.» Eine Fortsetzung des Spielbetriebes sollte grundsätzlich mindestens 14 Tage vorher angekündigt werden, heißt es beim NOFV.
Darüber hinaus arbeiten die Regionalverbände an den Statuten, um möglichst flexibel auf veränderte Situationen reagieren zu können. So hat der Sächsische Fußball-Verband ein Gremium gebildet, das die entsprechenden Änderungen in die SFV-Spielordnung einarbeiten wird, die dann in einem Umlaufverfahren vom SFV-Vorstand beschlossen werden müssen.
Im Berliner Fußball-Verband (BFV) hofft man auf eine Fortsetzung des Spielbetriebes ab dem 10. Mai. «Wenn es uns gelingt, bis zu diesem Datum den Spielbetrieb wieder aufzunehmen, besteht eine realistische Chance, die Spielzeit 2019/20 mit einer großen Kraftanstrengung ordnungsgemäß zu Ende zu führen», sagte BFV-Präsident Bernd Schultz auf der Webseite des Verbandes, «dafür müssen wir aber die Osterfeiertage und die Entscheidungen der staatlichen bzw. behördlichen Stellen abwarten. Sollte sich nach Ostern realistischer Weise abzeichnen, dass der Spielbetrieb auch nach dem 10. Mai ruht, dann treffen wir als Verband eine Entscheidung.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. April 2020 14:10 Uhr

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