DFB-Pokal: BFC Dynamo hofft auf «Fußballfest» gegen Köln

DFB-Pokal: BFC Dynamo hofft auf «Fußballfest» gegen Köln

Der BFC Dynamo will sich auch vom schlechten Saisonauftakt in die Regionalliga Nordost die Vorfreude auf den DFB-Pokalschlager gegen den 1. FC Köln nicht vermiesen lassen.

BFC Dynamo

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BFC-Trainer Rene Rydlewicz im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Foto: Soeren Stache/Archiv

«Wir hoffen auf ein Fußballfest», sagte Trainer René Rydlewicz vor dem Erstrundenduell mit dem Bundesliga-Absteiger am Sonntag (15.30 Uhr). Mit drei klaren Niederlagen in Serie liegen die Berliner derzeit in der vierten Liga nur auf einem möglichen Abstiegsplatz. «Die Stimmung ist trotz des schlechten Starts gut», beteuerte Torwart Bernhard Hendl am Donnerstag.
Für die Partie zieht der BFC ins Berliner Olympiastadion um. Darauf hatten sich der Verein und die Senatsverwaltung Ende Juni geeinigt. Der angestammte Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ist durch die Para-Leichtathletik-EM besetzt. Das Stadion An der Alten Försterei des Erzrivalen 1. FC Union kommt als Spielstätte nicht in Frage.
Bislang sind rund 8000 Karten verkauft, davon 3000 an die Gäste. Der BFC ist aber zuversichtlich, den Vereinsrekord für die Nach-Wende-Zeit von 14 117 Besuchern aus dem Pokalspiel des Vorjahres beim 0:2 gegen den FC Schalke 04 brechen zu können.
Die Berliner plagt derzeit nicht nur die Ergebniskrise, sondern auch eine Verletzungsmisere. Zu den Langzeitausfällen David Malembana, Niklas Brandt und Vincent Rabiega kamen zuletzt noch Verteidiger Patrick Brendel (Schultereckgelenkssprengung) und Bilal Cubukcu (Schienbeinbruch) hinzu. In der ersten Runde erhält der BFC eine TV-Prämie von 121 000 Euro, beim Weiterkommen wären es 332 000 Euro.
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 16. August 2018 14:06 Uhr

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