Schwimm-Leistungssportdirektor Kurschlingen: Keine Medaillenprognosen

Schwimm-Leistungssportdirektor Kurschlingen: Keine Medaillenprognosen

Der neue Leistungssportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes, Thomas Kurschilgen, hält nichts von Medaillenvorgaben vor Großveranstaltungen.

Thomas Kursschilgen

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Thomas Kurschilgen, zukünftiger Leistungssportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV).

«Die Prognose von Medaillen ist ein Blick in die Glaskugel», sagte der 58-Jährige am Mittwoch in Berlin auf die Frage nach konkreten Medaillenzielen für die Europameisterschaften Anfang August in Schottland. «Das sollte man nicht machen.»

Seinen neuen Posten übernimmt er ab dem 1. September

Die deutschen Meisterschaften von diesem Donnerstag bis Sonntag will Kurschilgen nutzen, um Sportler und Athleten besser kennenzulernen. Im Juni hatte der DSV mitgeteilt, dass Kurschilgen Nachfolger von Ruben Goebel wird, der erst im vergangenen September Leistungssportdirektor geworden war. «Für uns war es wichtig, einen Insider zu bekommen, der die Strukturen kennt im deutschen Sport», sagte DSV-Präsidentin Gabi Dörries.

Kurschilgen längere Karriere bei Olympia

Kurschilgen war zuletzt beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) beschäftigt und stellvertretender Chef de Mission bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea. Von Ende 2009 bis Anfang 2017 war er Sportdirektor beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV).
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 19. Juli 2018 08:46 Uhr

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