SC Wedding nimmt nicht an Wasserball-Bundesliga teil

SC Wedding nimmt nicht an Wasserball-Bundesliga teil

Die Wasserballer des SC Wedding werden in der kommenden Saison nicht in der Bundesliga spielen.

Wasserball

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Ein Spielball liegt im Wasser.

Wie der Verein auf seiner Homepage mitteilte, meldet der Tabellen-Elfte der abgelaufenen Saison wegen rechtlicher und finanzieller Risiken sein Team nicht für die deutsche Eliteliga. Die Spieler seien am Mittag des 04. Juni über den entsprechenden Vorstandsbeschluss informiert worden. Wie man als Mannschaft weiter verfahre, soll in den kommenden Tagen diskutiert werden.

Frustration im Team

Trainer und Ex-Nationalspieler Sören Mackeben zeigte sich «sehr enttäuscht.» Er könne die Entscheidung in Verantwortung für 600 SCW-Mitglieder aber «absolut verstehen. Es tut mir vor allem sehr leid für unsere Spieler, die sich in den letzten Jahren so reingehauen haben, dass wir uns trotz Mini-Etat sportlich zeigen konnten», sagte er.

Drohende Geldstrafen für SC Wedding

Hintergrund sind vom Deutschen Schwimmverband (DSV) und dessen Wasserball-Gremien angedrohte finanzielle Strafmaßnahmen, wenn bestimmte Forderungen bei Jugendmannschaften nicht erfüllt werden. Diese könnten sich laut SCW in den nächsten Jahren bis auf 20 000 Euro und sogar bis hin zum Lizenzentzug addieren. «Diesem Risiko wollte man als Vorstand im Interesse des gesamten Vereins aus dem Weg gehen», heißt es in der Mitteilung.
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. Juni 2018