Ehemalige Schwimmerin Samulski verstorben

Ehemalige Schwimmerin Samulski verstorben

Die frühere Schwimmerin Daniela Samulski ist tot. 

Daniela Samulski

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Die deutsche Schwimmerin Daniela Samulski ist gestorben. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Der Deutsche Schwimm-Verband bestätigte am 25. Mai den Tod der WM-Medaillengewinnerin von 2009 und veröffentlichte auf seiner Homepage ein Schwarz-Weiß-Foto der ehemaligen Athletin. Samulski wäre in der kommenden Woche 34 Jahre alt geworden. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung darüber berichtet.

Trauer um ehemalige Schwimmerin

«Tief bestürzt haben wir vom Tod von Daniela Samulski erfahren, die am Dienstagabend nach langem Krebsleiden verstorben ist», hieß es in der Verbandsmitteilung. Die gebürtige Berlinerin hinterlässt nach DSV-Angaben einen Sohn. In den sozialen Netzwerken äußerten aktive und ehemalige Sportler ihr Mitgefühl. «Eine großartige Athletin ist von uns gegangen... Meine Gedanken sind bei ihrer Familie...», schrieb Franziska van Almsick.

Die Karriere der Sportsoldatin hatte Höhen und Tiefen

Nach ersten Erfolgen in jungen Jahren litt sie unter Essstörungen. Dank Therapie und Schwimm-Pause startete Samulski durch, holte 2009 den Weltrekord über 50 Meter Rücken und bei der WM in Rom zweite Plätze im Rücken-Sprint sowie mit der Freistil-Staffel. 2006 und 2010 war sie Europameisterin mit der Freistil-Staffel über 4 x 100-Meter. Ihre deutschen Rekorde über 50 und 100 Meter Rücken stehen immer noch in den Bestenlisten, ebenso ihr Europarekord über 50 Meter Rücken.

Lambertz: Samulski «ganz besondere» Schwimmerin

«2009 war mit Welt- und Europarekorden sowie Medaillen bei den Weltmeisterschaften in Rom mit Sicherheit der Höhepunkt ihrer sportlichen Karriere», sagte Chefbundestrainer Henning Lambertz. Lambertz trainierte die Sprinterin als Vereinstrainer von 2004 bis 2010, zunächst in Wuppertal, dann in Essen. «Die Nachricht hat mich hart getroffen. Wir haben eine lange Zeit zusammengearbeitet, und es war eine tolle Zeit. Daniela war nicht nur eine der besten Schwimmerinnen, die wir in den letzten Jahren hatten, sie war auch eine ganz besondere.»
Olympiastadion in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 25. Mai 2018