Neuer Rasen für das Olympiastadion

Neuer Rasen für das Olympiastadion

Hertha BSC bekommt für die letzten fünf Heimspiele im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga noch einmal einen neuen Rasen im Berliner Olympiastadion.

Olympiastadion

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Das Olympiastadion bekommt einen neuen Rasen.

Das Ende 2020 gerade neu verlegte Grün wird nach nur sechs Partien schon wieder ausgetauscht, teilte die Olympiastadion Berlin GmbH am 03. März 2021 mit. «Das erst im vergangenen Dezember eingebrachte Geläuf wurde durch die verkürzte Winterpause bei gleichzeitig erhöhter Spielfrequenz in Mitleidenschaft gezogen», hieß es ein einer Pressemitteilung.
Die Umbauarbeiten sollen vom 16. bis 18. März erfolgen. Letztmals auf dem alten Rasen, auf dem bislang nur ein Sieg gegen Schlusslicht Schalke 04 (3:0) gelang, spielt die Hertha somit am Samstag (06. März 2021) gegen den FC Augsburg. In dieser Saison stehen dann bis Mitte Mai noch die Heimpartien gegen Bayer Leverkusen (21. März) sowie Borussia Mönchengladbach, SC Freiburg, Arminia Bielefeld und den 1. FC Köln an, die noch nicht genau terminiert sind.
Unter Ex-Coach Bruno Labbadia hatte es im Dezember viel Wirbel um den damals sehr schlechten Zustand des Rasens im Olympiastadion gegeben. Der damalige Trainer hatte sich öffentlich beschwert und ein langfristiges Konzept gefordert, um das traditionell schwer zu pflegende Grün in der Arena zu verbessern. Unter Labbadias Nachfolger Pal Dardai war die Beschaffenheit des Rasens noch kein großes Thema gewesen. Im letzten Heimspiel gegen RB Leipzig (0:3) hatten Spieler beider Teams witterungsbedingt mit einem laut Gäste-Coach Julian Nagelsmannn «seifigen» Geläuf zu kämpfen.
«Es war von vorneherein klar, dass uns dieser Rasen nur durch diesen Winter bringt, mit einem Wurzelwachstum ist bei den strengen Witterungsverhältnissen nicht zu rechnen gewesen», sagte der Geschäftsführer der Olympiastadion GmbH, Timo Rohwedder. Eine künstliche Rasenbeleuchtung schloss er auch für die Zukunft aus ökologischen und ökonomischen Gründen aus. Verlegt wird nun die Rasensorte Poa Pratensis. Das Wiesen-Rispengras kommt in rund 500 Großrollen mit einem Gewicht von einer Tonne pro Rolle in 20 LKW-Ladungen aus Schwerin. Der alte Rasen soll als Kompost für die Brandenburger Landwirtschaft genutzt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. März 2021 14:05 Uhr

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