Hertha-Trainer: Auch nach Niederlage gegen RB keine «Panik»

Hertha-Trainer: Auch nach Niederlage gegen RB keine «Panik»

Trainer Pal Dardai sieht auch nach dem achten sieglosen Spiel von Hertha BSC keinen Grund für übertriebene Sorge im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. «Das Ergebnis ist traurig. Wir sind immer wieder marschiert und haben es versucht», sagte der Chefcoach des Berliner Fußball-Bundesligisten nach dem 0:3 (0:1) gegen RB Leipzig am Sonntag im Olympiastadion. «Wir müssen einfach ruhig bleiben, keine Panik», forderte der Ungar.

Pal Dardai

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Der Hertha-Trainer Pal Dardai gestikuliert.

Die Berliner stehen als Tabellen-15. weiter ganz knapp vor der Abstiegszone. «Man hat schon gewusst, das wird schwierig», sagte Dardai ob des schweren Programms. Als nächster Gegner wartet im VfL Wolfsburg ein weiteres Spitzenteam der Liga. Sogar Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann gab zu: «Der Gegner war gut heute.» Der Sieg des Tabellen-Zweiten durch die Tore von Marcel Sabitzer (28. Minute), Nordi Mukiele (71.) und Willi Orban (84.) sei ein bisschen zu hoch gewesen.
Dardai nützt dieses Leipziger Lob nichts. Auch nach vier Spielen seit seiner Übernahme von Bruno Labbadia hat die Hertha unter dem Club-Idol nicht gewonnen. Gegen Leipzig versuchte es Dardai mit einer Dreierkette, inklusive seinem 19 Jahre alten Sohn Marton Dardai. «Heute haben wir das ausprobiert. Wir werden das variieren», sagte der Trainer. Beim erhofften Mittelfeld-Stabilisator Sami Khedira reichte die Kraft beim Startelf-Debüt für 67 Minuten.
Das Berliner Problem war aber die Offensive. Reihenweise wurden gute Chancen vergeben. «Da kannst du nichts machen. Üben!», sagte Dardai zu den Möglichkeiten seiner Offensivspieler Matheus Cunha, Krzysztof Piatek und Dodi Lukebakio. «Dran bleiben. Arbeiten. Irgendwann platzt der Knoten», sagte Dardai.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 21. Februar 2021 18:44 Uhr

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