Herthas Schwolow als Warner: «Keinen Deut nachgeben»

Herthas Schwolow als Warner: «Keinen Deut nachgeben»

Torwart Alexander Schwolow sieht Hertha BSC nach dem ersehnten Ende der Erfolglos-Serie noch immer unter Zugzwang und sorgt sich um mögliche Negativ-Auswirkungen durch die neue Länderspiel-Pause. «Ich sehe das als Auftakt, wir dürfen uns auf keinen Fall ausruhen», erklärte der Ex-Freiburger zur Situation beim Berliner Fußball-Bundesligisten nach dem jüngsten 3:0-Sieg beim FC Augsburg. «Da muss ich den Warner spielen, dass wir keinen Deut nachgeben», betonte Schwolow in einer digitalen Medienrunde am Dienstag. «Wenn wir denken, nur 90 Prozent würden reichen, werden wir die Spiele verlieren.»

Alexander Schwolow

© dpa

Alexander Schwolow auf dem Spielfeld.

Der 28 Jahre alte Schwolow hat nach seinem Wechsel zu Hertha im vergangenen Sommer den Norweger Rune Jarstein als Nummer eins verdrängt. «Ich denke, ich habe bisher gute Spiele gemacht. Ich fühle mich sehr wohl», sagte der Neu-Berliner. Schwierige Phasen wie zu Saisonstart habe er auch in Freiburg schon erlebt: «Deshalb bin ich da erfahren.» Alle hätten von Beginn an gewusst, dass sich das neu zusammengestellte Hertha-Team erst finden müsse. Der ambitionierte Haustadtclub ist als Tabellen-Zwölfter mit sieben Punkten noch immer weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück.
Deshalb sei auch die erneute Länderspielpause gleich eine mehrfache Herausforderung. «Wir hatten immer wieder Probleme mit der Abstellung», bemerkte Schwolow mit Hinweis auf einen Corona-Fall und Quarantäne-Maßnahmen nach den Länderspielen im September und Oktober. Zudem werde wieder der Prozess des Einspielens getoppt: «Es macht es für uns als Mannschaft nicht einfach, da wir die ganzen Abläufe nicht trainieren können.»
Gleich 13 Akteure haben die Berliner für die Nationalteams abgestellt. Schwolow betonte trotzdem: «Wir versuchen, das Bestmögliche herauszuholen, auch in kleinen Gruppen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 10. November 2020 14:32 Uhr

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