Zuschauerfrage bei Hertha: Senat berät Verordnungs-Änderung

Zuschauerfrage bei Hertha: Senat berät Verordnungs-Änderung

Der Berliner Senat wird in seiner turnusmäßigen Sitzung am Dienstag die Entscheidung der Bundesländer auf einheitliche Regeln zur Fan-Rückkehr in die Stadien der Fußball-Bundesliga zum Thema machen. Dabei steht auch die Änderung der Corona-Verordnung zur Debatte, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Eine Fahne mit dem Logo von Hertha BSC weht am Spielfeldrand

© dpa

Eine Fahne mit dem Logo von Hertha BSC weht am Spielfeldrand.

Die Änderung würde es Fußball-Bundesligist Hertha BSC erlauben, mehr als die nach der aktuellen Verordnung zugelassenen 5000 Personen zum ersten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Freitag (20.30 Uhr) zu begrüßen.
Am vergangenen Dienstag hatten sich die Chefs der Staatskanzleien auf einen sechswöchigen Testbetrieb mit Zuschauern unter Corona-Bedingungen geeinigt. Die Grenze liegt bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität. Im Falle von Hertha BSC dürften dann bis zu 14 895 Besucher die Tore des 74 475 Zuschauer fassenden Olympiastadions passieren.
Für Union Berlin würde die neue Regelung kaum Veränderungen herbeiführen, da das Stadion An der Alten Försterei 22 012 Plätze bietet und somit 4400 Zuschauer ins Stadion dürften. Beim Bundesliga-Auftakt am Samstag waren beim 1:3 gegen den FC Augsburg laut Vereinsangaben die zugelassenen 5000 Anwesenden in der Arena, inklusive Mannschaften, Medien und Organisationspersonal.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 21. September 2020 11:29 Uhr

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