Hertha-Finanzchef: Tennor will keine Gewinnausschüttung

Hertha-Finanzchef: Tennor will keine Gewinnausschüttung

Der Finanzgeschäftsführer von Hertha BSC sieht keine Gefahr in finanziellen Verpflichtungen dem Investor Tennor gegenüber. «Lars Windhorst hat mehrfach erklärt, das es sich um ein langfristiges Investment über 20 oder gar 30 Jahre handelt. Hier geht es also nicht um eine jährliche Dividende oder Gewinnausschüttung», sagte Ingo Schiller in einem Interview des «Kicker» (Montag). Die Tennor Holding mit Windhorst an der Spitze verhandelt derzeit über eine Erhöhung ihrer Anteile an dem Fußball-Bundesligisten und will dafür 150 Millionen Euro investieren.

Ingo Schiller gestikuliert

© dpa

Ingo Schiller, Finanzgeschäftsführer von Hertha BSC Berlin, während eines Interviews.

Auch ohne neues Stadion sieht Schiller Hertha in der Lage, das strukturelle Defizit zu überwinden und konstant mehr Geld einzunehmen als auszugeben. «Aber wir müssen unsere Einnahme-Situation verbessern, und da kann nur sportlicher Erfolg wie bei jedem Fußballclub auf der Welt der zentrale Treiber sein», sagte Schiller. «Nichtsdestotrotz erhoffen wir uns auch Mehrwerte durch Internationalisierung, gerade im Sponsorenbereich, und Digitalisierung.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 8. Juni 2020 08:34 Uhr

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