Union und Hertha zurück im Training

Union und Hertha zurück im Training

Keine Zweikämpfe, kein Körperkontakt, Übungen nur in Kleingruppen: Unter besonderen Bedingungen sind die Berliner Fußball-Bundesligisten 1. FC Union und Hertha BSC wieder ins Training eingestiegen. Beide Clubs starteten am Montag nach mehr als drei Wochen Zwangspause wegen der Coronavirus-Krise den ersten kleinen Schritt zur Rückkehr in die sportliche Normalität.

Fußbälle

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Fußbälle liegen auf dem Rasen.

Dabei war an Alltag aber bei weitem noch nicht zu denken. So duschten die Hertha-Profis beispielsweise nicht wie gewohnt in der Kabine, sondern zuhause. Zu unterschiedlichen Startzeiten absolvierten die Akteure am Montag unter Anleitung von Athletiktrainer Henrik Kuchno ein konditionelles Programm. Auch die nächsten Einheiten werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
«Die Jungs haben sich vor allem gefreut, in den Übungen auch mal wieder einen Ball am Fuß zu haben. Es geht in dieser Woche auf dem Platz um spezielle Konditionierung mit und ohne Ball», wurde Kuchno auf der Internetseite des Clubs zitiert. «Im Laufe der Woche werden wir das Pensum und die Intensität dann stetig anziehen.»
Wegen eines positiven Coronavirus-Test bei einem Spieler musste sich das Team zuletzt zeitweise für zwei Wochen in eine häusliche Quarantäne begeben. Vergangene Woche absolvierten die Profis individuelle Laufeinheiten im Freien.
Auch die Unioner nahmen das Training wieder auf. Die Köpenicker zeigten bei Twitter ein kurzes Video der Einheit auf dem Gelände am Stadion An der Alten Försterei. Zu sehen waren nur vier Spieler, die mit viel Abstand voneinander Laufübungen auf dem Rasen absolvierten.
Der Aufsteiger will sich langsam und gemäß den Vorschriften an den sportlichen Alltag herantasten. Richtiges Teamtraining unter Coach Urs Fischer sieht jedoch anders aus. Wie Union auf Anfrage mitteilte, bestanden die Gruppen zunächst aus maximal fünf Spielern. «Natürlich achten wir darauf, so wenig Kontakt wie möglich zu haben», hieß es.
Alle Profis befanden sich am Montag zeitweise auf dem Trainingsgelände, jedoch nicht gemeinsam. Der Verein hatte zuvor schon angekündigt, dass sich die Kleingruppen in zwei Kabinen unabhängig voneinander umziehen müssen.
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Auch am Dienstag stehen Kontrollen an, wie sich die Profis im sportlichen Homeoffice geschlagen und ihre Trainingspläne abgearbeitet haben. Im Laufe der Woche soll in kleineren Gruppen und auch mit dem Ball trainiert werden.
Der Bundesliga-Spielbetrieb ist wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens zum 30. April ausgesetzt. Ob es im Mai weitergeht, ist offen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 6. April 2020 16:53 Uhr

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