Jüdischer Geschichtspreis für Hertha-Initiative

Jüdischer Geschichtspreis für Hertha-Initiative

Das Fanprojekt der Sportjugend Berlin und Hertha BSC zur Geschichte des Fußballvereins in der NS-Zeit wird mit dem Preis German Jewish History Award geehrt.

Mit Veranstaltungen und einer Ausstellung hätten sich die Hertha-Fans mit einem unbequemen Aspekt des Mannschaftssports auseinandergesetzt, teilte die US-amerikanische Obermayer-Stiftung am 12. Dezember 2019 in Berlin mit.

Herthaner gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Intoleranz

Hertha-Fans hätten die Schicksale jüdischer Vereinsmitglieder recherchiert, die Biografie eines Mannschaftsarztes geschrieben, der im deutschen Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde, und eine Ausstellung im Berliner Stadtmuseum mitgestaltet. Außerdem setzen sie sich aktiv für ein klares Bekenntnis aller Herthaner gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Intoleranz ein.

Lehrerin aus Moabit wurde ebenfalls geehrt

Geehrt wird auch die Berliner Lehrerin Sabeth Schmidthals, die an der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Moabit Tiergarten unterrichtet. Schmidthals sensibilisiere Schülerinnen und Schüler für Hass und Antisemitismus und lasse sie dadurch aktiv werden. Mit den Schülern sei sie nach Israel und zu Gedenkstätten in Polen, Frankreich und Spanien gereist.

Überreichung der Preise am 27. Januar 2020

Ausgezeichnet werden auch Initiativen in Sachsen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Die Preise sollen am 27. Januar im Berliner Abgeordnetenhaus überreicht werden. Die Obermayer Awards werden an Bürger verliehen, die dazu beigetragen, das Gedenken an die jüdische Vergangenheit zu bewahren.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 12. Dezember 2019 16:39 Uhr

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