Hertha-Coach: Keine Gegentore zum Geburtstag gewünscht

Hertha-Coach: Keine Gegentore zum Geburtstag gewünscht

Berlin (dpa) – Nach nur einem Punkt aus drei Spielen setzt beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC ein Umdenken an. «Bei acht Gegentoren zeigt mir die Mannschaft, dass wir dort trainieren müssen», sagte Hertha-Trainer Ante Covic nach dem Auslaufen der Mannschaft am Sonntag, «der Gegner muss derzeit nicht viel machen, um gegen uns zu treffen.»

Ante Covic

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Der Berliner Ante Covic gibt Anweisungen an der Seitenlinie. Foto: Federico Gambarini

Nach dem Mut machenden 2:2-Remis zum Auftakt beim FC Bayern München kassierten die Berliner zwei 0:3-Niederlagen gegen Wolfsburg und am Samstag bei Schalke 04 und klemmen mit lediglich einem Zähler im unteren Tabellendrittel fest. In der anstehenden Länderspielpause will Covic, der eigentlich mehr Wert auf die Offensive legen wollte, die Prioritäten auf den Abwehrverbund umbetten.
Besonders die Zweikampfführung ist Covic bei seinem 44. Geburtstag am Samstag auf den Magen geschlagen. Der Trainer-Neuling in der Bundesliga vermisst zudem die Kommunikation untereinander. Hinzu kamen in Gelsenkirchen die beiden Eigentore von Niklas Stark und Karim Rekik. «Ich habe mir keine zwei Eigentore zu meinem Geburtstag gewünscht. Es kommt dann alles zusammen», sagt Covic und hofft, «dass wir nach dem dritten Spieltag die ganzen Pechsträhnen hinter uns gebracht haben.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 1. September 2019 11:40 Uhr

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