140-Millionen-Etat: Hertha wirtschaftlich im Liga-Mittelfeld

140-Millionen-Etat: Hertha wirtschaftlich im Liga-Mittelfeld

Hertha BSC plant für die kommende Saison mit Einnahmen von 140,8 Millionen Euro und liegt damit nach eigenen Angaben im Bundesliga-Mittelfeld. Das sind neun Millionen Euro mehr, als es der Plan für 2018/19 vorsah. Der größte Posten kommt aus der nationalen und internationalen TV-Vermarktung mit 68 Millionen Euro. Der Berliner Fußball-Bundesligist will in der Spielzeit 2019/20 insgesamt 140,6 Millionen Euro ausgeben. Das meiste Geld wird der Club für Personal aufwenden (64 Millionen), davon entfallen 53,6 Millionen auf den Lizenzspielerbereich. Das gab Hertha am Sonntag bei der Mitgliederversammlung des Vereins bekannt.

«Wir bewegen uns in der Bundesliga im Bereich zwischen 10 und 14», erklärte Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller. Damit entspricht die wirtschaftliche Kraft etwa dem elften Platz, den der Hauptstadtclub zum Abschluss der laufenden Saison sportlich erreicht hat.
Über den Stand der Verbindlichkeiten werde es erst nach Ablauf des Geschäftsjahres 2018/19 neue Auskunft geben, sagte Schiller. Zum 30. Juni 2018 waren die Schulden trotz Rekordumsatz von 152,9 Millionen Euro und eines Gewinns von 4,1 Millionen Euro auf 47,63 Millionen Euro gestiegen. Das hing zum großen Teil mit der Auslösung der Anteile des Finanzinvestor KKR zusammen. Hertha ist jetzt wieder zu 100 Prozent Anteilseigner der eigenen Aktiengesellschaft.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 19. Mai 2019 13:00 Uhr

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