U19-Coach: Jugendtrainer keine Zwischenstation

U19-Coach: Jugendtrainer keine Zwischenstation

Herthas U19-Coach Michael Hartmann fordert im deutschen Fußball ein klares Umdenken über die Rolle der Jugendtrainer.

Flagge von Hertha BSC

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Die Flagge von Hertha BSC steht auf einem Fußballfeld.

«Es gibt leider Trainer, die den Nachwuchs nur als Zwischenstation sehen und jede Gelegenheit nutzen, um nach oben zu kommen», sagte der ehemalige Nationalspieler dem «Tagesspiegel» (Montag). Im Nachwuchs aber sei Kontinuität eine der wichtigsten Grundlagen. «Wenn du sagst, ich will unbedingt zu den Männern, wirst du nur noch mannschaftsorientiert denken und nicht daran, wie sich der Einzelne verbessern kann», betonte Hartmann.
Bei Hertha sieht Hartmann den Vorteil, dass Cheftrainer Pal Dardai selbst Nachwuchscoach war. «Der Austausch ist sehr gut, die Wege sind kurz», erklärte Hartmann. Jugendspieler könnten dadurch schneller in die Herrenmannschaft kommen und Erfahrung sammeln. Bei Hertha sei dies zur Vereins-Philosophie geworden. Mit den A-Junioren, die in der Vorsaison deutscher Meister waren, spielt der Hauptstadtclub sogar in einem internationalen Wettbewerb.
Am Dienstag (16.00 Uhr) im Amateurstadion trifft Herthas U19 in den Playoffs der Youth League auf Paris Saint-Germain. Hartmann sieht die Partie gegen die Franzosen als große Herausforderung für die Berliner Talente: «Paris hat eine sehr, sehr ordentliche Mannschaft mit vielen großen und schnellen Spielern, die richtig gut umschalten können.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. Februar 2019 12:16 Uhr

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