Tagesspiegel: Hertha will Entscheidung zum Stadion 2019

Tagesspiegel: Hertha will Entscheidung zum Stadion 2019

Im Streit um den geplanten Neubau eines reinen Fußballstadions erhöht der Berliner Bundesligist Hertha BSC den Druck auf den Senat der Stadt. Im Jahr 2019 «brauchen wir definitiv eine Entscheidung, um das Vorhaben umsetzen zu können», sagte Geschäftsführer Michael Preetz dem «Tagesspiegel» (Montagausgabe). Hertha plant auf dem Olympiagelände in unmittelbarer Nähe zur aktuellen Spielstätte eine Arena ohne Laufbahn.

Michael Preetz

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Michael Preetz, Geschäftsführer von Hertha BSC. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

«Auch finanziell sind wir so aufgestellt, dass wir das Projekt unmittelbar nach einer Zusage angehen können», sagte Preetz. Der Senat hat sich noch nicht definitiv zu den Bauplänen, bei deren Umsetzung nach Hertha-Plänen unter Umständen auch 24 Anwohner weichen müssten, geäußert.
Geplant ist ein Stadion mit einem Fassungsvermögen von rund 55 000 Zuschauern, das im Jahr 2025 eröffnet werden soll. Zuletzt gab es Verzögerungen bei dem Projekt. Ein notwendiges Wertgutachten für das Baugrundstück, das der Senat in Auftrag gegeben hatte, sollte bereits Ende 2018 vorliegen. Nach Angaben von Preetz soll das Gutachten nun Mitte Februar fertig sein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 3. Februar 2019 16:30 Uhr

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