Hertha gewinnt in Hannover mit 2:0

Hertha gewinnt in Hannover mit 2:0

Für Hannovers Trainer Breitenreiter wird es eng. Beim 0:2 gegen Berlin sieht er ein ganz schwaches Team. Manager Heldt will nun auch von ihm Antworten. Ein klares Bekenntnis gibt es nicht mehr.

Davie Selke und Linton Maina

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Berlins Davie Selke und Hannovers Linton Maina (l-r.) im Zweikampf um den Ball.

Der Druck auf Trainer André Breitenreiter beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Hannover 96 nimmt zu. Das Spiel am kommenden Sonntag beim FSV Mainz 05 könnte für den Coach der auf Rang 17 abgerutschten Niedersachsen schon zum Endspiel werden. «Da ist jeder gefragt, auch das Trainerteam. Da muss alles auf den Tisch. Denn das war gerade in der ersten Halbzeit heute kein gutes Bild», sagte Sportchef Horst Heldt zu der Analyse des 0:2 (0:1) am Samstag gegen Hertha BSC. Jordan Torunarigha (44. Minute) und Vedad Ibisevic (73.) schossen Berlin zum ersten Sieg seit zwei Monaten.
Ein klares Bekenntnis zu seinem Trainer vermied Heldt, deutete aber an, dass es zumindest bis zum Mainz-Spiel mit Breitenreiter weitergehe. «Jetzt geht es erstmal darum, das Spiel zu analysieren. Natürlich müssen wir das Spiel heute hinterfragen», sagte der 96-Sportchef auf die Frage, ob der Club den Weg mit Breitenreiter weiter gehen wolle. Heldt sagte aber auch: «Der Weg geht jetzt erst einmal nur gemeinsam. «Natürlich will ich jetzt hören, wie wir das nun nächste Woche angehen. Das will ich von den Spielern genauso hören, wie ich das vom Trainer hören will.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 1. Dezember 2018