Hertha will mit Anleihe Anteile von KKR zurückkaufen

Hertha will mit Anleihe Anteile von KKR zurückkaufen

Hertha BSC will mit einer Anleihe von 40 Millionen Euro sämtliche Anteile, die der US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) momentan am Berliner Fußball-Bundesligisten hält, vorzeitig zurückerwerben.

Ingo Schiller

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Ingo Schiller bei einer Mitgliederversammlung. Foto: Jörg Carstensen/Archiv

Das erklärte Ingo Schiller, Geschäftsführer Finanzen beim Hauptstadtclub, am Dienstag. Die 40 Millionen Euro leiht sich Hertha von deutschen sowie weiteren europäischen Vermögensverwaltern, Banken und Versicherungen für fünf Jahre zu einem Zinssatz von 6,5 Prozent.
KKR war 2014 als Partner bei Hertha eingestiegen und hatte Anteile in Höhe von 9,7 Prozent erworben, die in den vergangenen Jahren auf 12,79 Prozent aufgestockt worden waren. Ursprünglich war die Partnerschaft zwischen Hertha und KKR auf sieben Jahre bis Januar 2021 angelegt. «Die positive wirtschaftliche Entwicklung von Hertha BSC macht es jetzt möglich, einen solchen Schritt zu gehen», sagte Schiller.
Der Finanzchef teilte mit, dass Hertha in diesem Jahr einen Rekordumsatz realisiert habe. Die Partnerschaft mit KKR bewertete Schiller positiv: «Insgesamt war das eine optimale Zusammenarbeit.» Allerdings sei es schwierig, auf diesem Markt neben KKR einen zweiten Investor zu bekommen, erklärte er.
Der Ablösungsbetrag belaufe sich insgesamt auf 71,2 Millionen Euro. Um diese Summe aufzuwenden, nehme Hertha neben der Anleihe von 40 Millionen Euro Bankkredite auf und erhalte außerdem von Sponsoren Vorauszahlungen, erklärte Schiller.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 13. November 2018