Füchse Berlin loben nach Lemgo-Sieg breiten Kader

Füchse Berlin loben nach Lemgo-Sieg breiten Kader

Die Füchse Berlin wollten sich nach dem 28:27-Zittersieg am Sonntag in Lemgo nicht lange mit dem frisch erzielten Startrekord beschäftigen. «Es ist eine schöne Momentaufnahme, mehr aber auch nicht. Darauf sollten wir uns nicht ausruhen», sagte Spielmacher Marian Michalczik. Mit 17 Punkten aus neun Spielen bleiben die Füchse nicht nur ungeschlagen, sondern weiter nur einen Zähler hinter Spitzenreiter SC Magdeburg.

Marian Michalczik

© dpa

Berlins Marian Michalczik (r) setzt sich gegen Leipzigs Marko Mamic durch.

Das Thema Meisterschaft wird dennoch weiter umkurvt. «Da ist noch ein weiter Weg zu gehen. Aber wir stehen jetzt gut da», sagte Michalczik. Der 24-Jährige bekam in Lemgo viel Spielzeit und wusste sie mit vier Toren auch zu nutzen. «Wir haben eine gute Mannschaft, wenn wir es hinkriegen, dass alle ihre Performance abliefern können, wie beispielsweise ich heute», sagte er. Denn die Breite macht momentan für ihn den Unterschied. «Dann hebt das die Truppe noch einmal auf ein anderes Niveau und wir haben mehr Optionen», sagte er.
Doch der breite Kader dezimiert sich gerade etwas. Kapitän Paul Drux wird nach einer Meniskus-Operation rund vier bis sechs Wochen ausfallen und sein Nationalmannschaftskollege Fabian Wiede humpelte in der ersten Hälfte in Lemgo vom Feld. «Das war ein schwerer Verlust. Wir haben ihn dann aus Sicherheitsgründen nicht mehr spielen lassen», sagte Trainer Jaron Siewert.
Auch wenn Wiede in der Halbzeit leichte Entwarnung gab. «Aber wir tun den Teufel und werden einen angeschlagenen Spieler spielen lassen», so der Füchse-Coach weiter. Untersuchungen in dieser Woche sollen genaueres ergeben. Ob er für die Nationalmannschaft ausfällt, ist noch offen.
Die Füchse haben nun erst einmal Länderspielpause. Die Spieler, die nicht zu ihren Nationalteams reisen, bekommen einige Tage frei, um Kräfte zu sammeln. Denn der Auftakt nach der Pause hat es in sich. Am 10. November geht es zum Champions-League-Teilnehmer SG Flensburg-Handewitt (19.05 Uhr), drei Tage später kommt es daheim zum Spitzenspiel gegen Magdeburg (18.05 Uhr).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. November 2021 10:20 Uhr

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