Startrekord: Andersson wirft Füchse in Lemgo zum achten Sieg

Startrekord: Andersson wirft Füchse in Lemgo zum achten Sieg

Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga einen Vereins-Startrekord aufgestellt. Die Berliner gewannen am Sonntag bei Pokalsieger TBV Lemgo Lippe in den letzten Sekunden mit 28:27 (17:13), bleiben mit siebzehn Zähler Tabellenzweiter hinter dem neunmal siegreichen Tabellenführer SC Magdeburg. Bester Berliner Werfer war Lasse Andersson mit acht Toren, das letzte kurz vor dem Schlusspfiff.

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Ein Handballspieler hält den Spielball in den Händen.

Trainer Jaron Siewert musste auf den verletzten Kapitän Paul Drux verzichten, der am Mittwoch erneut am Meniskus operiert worden war. Sein Team begann dennoch hochkonzentriert und bestrafte jeden Fehler der Gastgeber. Nach knapp acht Minuten führten die Füchse schon 7:2. Doch nach elf Minuten der Schock für die Berliner, als sich Nationalspieler Fabian Wiede bei einem Wurf ohne Einwirkung des Gegners am Knie verletzte. Danach humpelte er vom Feld. Später konnte er wieder laufen, kam aber nicht mehr zum Einsatz.
Sein Team geriet in Bedrängnis, leistete sich jetzt einige technische Fehler. Bis auf 10:9 schrumpfte der Vorsprung. Doch die Füchse behielten die Ruhe, agierten nun sehr variabel und fanden offensiv wieder gute Lösungen. Kurz vor der Pause betrug die Führung wieder fünf Tore (17:12).
Doch die Gastgeber kamen besser aus der Kabine und kämpften sich erneut auf einen Treffer heran (20:19). Die Partie war nun hektischer und hart umkämpft. Vor allem Füchse-Keeper Dejan Milosavljev hielt mit einigen starken Paraden sein Team weiter knapp vorn. 50 Sekunden vor dem Ende glich Lemgo zum ersten Mal in dieser Partie aus. Doch 44 Sekunden später traf Andersson doch noch zum Sieg.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 31. Oktober 2021 18:15 Uhr

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