Füchse trotz Sieg unzufrieden: «Haben aufgehört zu spielen»

Füchse trotz Sieg unzufrieden: «Haben aufgehört zu spielen»

Trotz des erfolgreichen Starts in die Gruppenphase der European League waren die Füchse Berlin nicht zufrieden. Beim 32:30-Heimsieg am Dienstagabend gegen Fenix Toulouse legte der Handball-Bundesligist mit 8:1 einen furiosen Start hin, bekam danach aber zu viele Probleme. «Ich war nicht glücklich mit unserem Halbzeitresultat. Da hätten wir viel höher führen müssen», sagte Trainer Jaron Siewert.

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Ein Handball liegt auf einem Tor.

Denn nach der schnellen klaren Führung kam der Bruch. «Vielleicht war der Start zu gut. Danach haben wir plötzlich aufgehört zu laufen und zu spielen», sagte Jacob Holm. Er war zusammen mit Landsmann Lasse Andersson unter den Augen des dänischen Nationaltrainers Nikolaj Jacobsen bester Berliner Werfer. «Es ist immer schön ein gutes Spiel zu zeigen», wenn er da ist», sagte der Däne.
Mitte der zweiten Hälfte lagen die Füchse zwei Tore hinten. «Wir haben es nicht geschafft, das Zentrum zu schließen. Und dann spielt es sich schwerer, als wenn man mit fünf, sechs Toren führt», meinte Siewert. Umso mehr lobte der Füchse-Coach die Moral und den Willen seines Teams, das am Ende starke Nerven bewies. «Trotzdem haben wir den Kopf oben behalten. Wir haben eine Menge Selbstvertrauen und wissen, dass wir solche Spiele gewinnen können», sagte er.
Mit dem Auftaktsieg haben die Berliner aber zumindest einen Grundstock für das Erreichen des Achtelfinales gelegt. Doch Siewert warnte vor zu viel Zufriedenheit. «Zwei Punkte allein reichen noch nicht fürs Weiterkommen. Da darf jetzt keine Entspannung eintreten. Da müssen wir weiter voll fokussiert sein», forderte er. Am Sonntag (16.00 Uhr/Sky) geht es in der Bundesliga gegen die TuS N-Lübbecke.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 20. Oktober 2021 09:56 Uhr

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