Füchse gewappnet: Letzter Test als Simulation für die Saison

Füchse gewappnet: Letzter Test als Simulation für die Saison

Handball-Bundesligist Füchse Berlin sieht sich bereit für den Start in die neue Spielzeit. «Wir sind mit großer Vorbelastung angetreten, um die vielen Spiele in der Saison zu simulieren», sagte Trainer Jaron Siewert nach der mit 36:28 gewonnenen Generalprobe beim Zweitligisten HC Elbflorenz Dresden, «wir wollten gegen einen Gegner spielen, der das Tempospiel herausfordert.» Die Füchse empfangen am kommenden Donnerstag die HSG Wetzlar (19.05 Uhr/Sky) zum Saisonauftakt in der Max-Schmeling-Halle.

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Ein Handballspieler hält den Spielball in den Händen.

Trainer Siewert hatte seine Mannschaft zuvor in fünf harten Einheiten stark rangenommen, um das Team auf den bevorstehenden Ligastart einzustimmen. Somit verzieh der Trainer auch diverse Fehler vor über 800 Zuschauern in der Ballsportarena Dresden: «Das ein oder andere Mal hat uns Dresden aufzeigen können, dass wir im Rückzugsverhalten noch Probleme haben. Aber wenn man die Belastung der Jungs kennt, kann man das ein oder andere schwere Bein auch nachvollziehen.»
Umso zufriedener zeigte sich der 27-Jährige mit den letzten zweieinhalb Wochen Vorbereitung, die ohne die verletzten Fabian Wiede und dem spanischen Neuzugang Viran Morros intensiv genutzt wurden, um auch im athletischen Bereich auf ein hohes Level zu gelangen. «Der Auftakt ist immer etwas Besonderes, da ist es am Ende egal ob es eine gute oder schlechte Vorbereitung war», sagt Siewert und hofft auf die Unterstützung der Zuschauer.
2000 Personen dürfen sich in der Max-Schmeling-Halle aufhalten, ein Antrag auf die Erhöhung um weitere 1800 Besucher ist beim Senat eingereicht worden. «Wir hoffen auf möglichst viele Fans im Rücken. Denn sie können in dieser Saison einen riesen Unterschied für uns machen und wir freuen uns auf eine großartige Kulisse.»
Die Füchse teilten zudem am Freitag mit, dass sie bei Heimspielen auf die 2G-Regel setzen. Somit werden nur Geimpfte oder Genesene in die Halle gelassen, ein negativer Test reicht nicht mehr aus. Zudem herrsche im Umfeld des Spielfelds weiterhin Maskenpflicht. Auf den Sitzplätzen dürften Zuschauer den Mund-Nasen-Schutz abnehmen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. September 2021 15:23 Uhr

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