Füchse Berlin setzen «Ausrufezeichen»: WM-Stars überzeugen

Füchse Berlin setzen «Ausrufezeichen»: WM-Stars überzeugen

Die Füchse Berlin haben einen perfekten Neustart nach der Weltmeisterschaftspause hingelegt und dabei allen Widrigkeiten getrotzt. Zwei Tage nach dem Erfolg in der Handball-Bundesliga gegen Essen folgte der souveräne 36:23-Sieg in der European League bei den Schweden vom IFK Kristianstad. «So langsam kommen wir wieder gut in den Rhythmus rein», sagte Trainer Jaron Siewert erfreut.

Ein Ball in der Hand eines Spielers

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Ein Ball in der Hand eines Spielers.

Gegen Kristianstad spielten die Füchse so, als wenn es nie eine Unterbrechung gegeben hätte. «Ein Riesenrespekt an meine Mannschaft. 36 Tore zu werfen, ist - glaube ich - ein Ausrufezeichen. Und das, nachdem das letzte Spiel erst 48 Stunden zurücklag, und nach den Reisestrapazen», lobte Siewert sein Team. Die Füchse reisten zwölf Stunden mit dem Bus an und mussten dabei einen Umweg über Fehmarn nehmen, weil die Fähre in Rostock wegen Sturmwarnung ausgefallen war.
Gleich nach Spielende ging es dann nachts wieder zurück nach Berlin. «Mit den zwei Punkten können wir hoffentlich auch gut schlafen», sagte Weltmeister Lasse Andersson. Am Mittwochmorgen kam das Team in der Hauptstadt an. «So gewinnen wir einen Tag, um dann ideal vorbereitet zu sein», begründete Siewert die schnelle Rückreise. Schon am Samstag müssen die Berliner beim HC Erlangen antreten (18.30 Uhr/Sky). Dort wollen die Füchse ihre Frühform weiter bestätigen.
Siewert hob besonders den Auftritt seiner drei WM-Finalisten in Kristianstad hervor. Die beiden Dänen Andersson (acht Tore), Jacob Holm (fünf Tore) und der schwedische Vizeweltmeister Valter Chrintz (sieben Tore) waren die Topscorer der Berliner. «Das freut mich, dass sie sofort wieder ihren Rhythmus gefunden haben», sagte der Berliner Coach.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. Februar 2021 10:20 Uhr

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