Hanning vorsichtig optimistisch in Krise: «Können überleben»

Hanning vorsichtig optimistisch in Krise: «Können überleben»

Handball-Bundesligist Füchse Berlin wird auch die weitere Saison ohne Zuschauereinnahmen fortsetzen können. «Aufgrund der Gehaltsverzichte der Spieler, der staatlichen Hilfsmittel, einiger Ersparnisse und der extrem hohen Verlässlichkeit der Partner, stehen wir jetzt so da, dass wir das Thema überleben können», sagte Manager Bob Hanning.

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Ein Handballer hält einen Handball in den Händen.

Und doch bleibt die Situation angespannt. «Beruhigt bin ich nicht, weil es jeden Tag eine Herausforderung ist», sagte Hanning. Vor allem viel Kreativität sei im Moment gefragt. «Wir konnten in Bereichen sparen, wo ich niemals gedacht hätte, dass man da noch sparen kann», sagte Hanning. Und der Manager gab zu: «Anderen geht es schlechter.»
Hanning setzt auf den Zusammenhalt im Verein und seinem Umfeld. «Noch sind alle Partner freundschaftlich verbunden. Bei uns ist alles familiär und das kommt uns jetzt auch zu Hilfe», sagte er. Ihm ist aber auch klar, dass es nicht ewig so weitergehen kann. Er möchte den Sponsoren wieder eine Plattform bieten. Seit dem 2. November durften keine Zuschauer mehr zu den Heimspielen in die Max-Schmeling-Halle.
Hanning hofft aber dennoch darauf, noch in dieser Saison wieder vor einer begrenzten Zuschauerzahl spielen zu können. «Wir hoffen wenigstens, dass wir ab März wieder auf das Thema 500 Zuschauer gehen können», sagte er. Die Füchse befinden sich deswegen im regelmäßigen Austausch mit den zuständigen Behörden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 29. Januar 2021 14:24 Uhr

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