Füchse Berlin nach Bukarest-Remis enttäuscht

Füchse Berlin nach Bukarest-Remis enttäuscht

Bei den Füchsen Berlin herrschte nach dem 26:26-Remis bei Dinamo Bukarest Ernüchterung. «Wir sind enttäuscht, weil es sich eher wie eine Niederlage anfühlt als ein Punktgewinn», gestand Kapitän Paul Drux. Fast die gesamte Spielzeit hatten die Füchse im Gruppenspiel der European League geführt, in den letzten Minuten aber den möglichen Sieg noch aus der Hand gegeben.

Paul Drux

© dpa

Füchse-Spieler Paul Drux am Ball.

«Das ist sehr ärgerlich, dass wir drei Minuten vor Schluss die Drei-Tore-Führung nicht über die Zeit bringen und hier leider nur mit einem Unentschieden dastehen, was definitiv zu wenig ist», ärgerte sich auch Trainer Jaron Siewert. Vor allem in der zweiten Hälfte leisteten sich die Füchse zu viele Fehler. «Wir haben zu viele Bälle weggeschmissen, durch die der Gegner zu viele Konter laufen konnte», fand Siewert.
Pech hatten die Füchse auch mit dem nordmazedonischen Schiedsrichter-Duo, dass sich gegenüber den Gastgebern in der einen oder anderen Situation äußerst großzügig zeigte. «So ein Auswärtsspiel ist schwer, da bekommt man den einen oder anderen Pfiff vielleicht nicht», bemerkte Siewert.
Durch den Punktverlust mussten die Füchse ihre Tabellenführung in Gruppe B an Kristianstad abgeben. Die Schweden haben allerdings schon zwei Spiele mehr absolviert. Die Berliner sind weiterhin das einzig ungeschlagene Team in dieser Gruppe. Die ersten vier Teams kommen eine Runde weiter. Für die Füchse geht es aber vorher in der Handball-Bundesliga weiter. Am Samstag müssen sie bei den Eulen Ludwigshafen (20.30 Uhr/Sky) antreten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 9. Dezember 2020 12:06 Uhr

Weitere Nahcrichten zu den Füchsen Berlin